Pressemitteilung

Unterwegs mit Blasenschwäche: Entspannt Urlaubmachen mit überaktiver Blase

2011-08-02 09:25:02

München (ots) - Sommerzeit, Reisezeit. Doch für viele Patienten mit einer überaktiven Blase ist ein Urlaub fernab vom heimischen Badezimmer unvorstellbar. Denn die ständige Suche nach einer Toilette und die Angst vor plötzlichem Harndrang vergällen Betroffenen den Urlaub. Das muss nicht so sein, denn die überaktive Blase lässt sich wirksam behandeln. Und wer ein paar einfache Tipps befolgt, für den ist sogar die Reise selbst entspannt.

Wir düsen im Flugzeug um die Welt. Trekken durch tropische Wälder. Und kreuzen mit dem Schiff die Ozeane. Nach Auskunft der World Tourism Organization sind wir Deutsche Reiseweltmeister. Doch wer unter Blasenproblemen leidet, verzichtet häufig auf seinen Urlaub. "Patienten mit einer überaktiven Blase berichten mir im Erstgespräch oft, dass längere Fahrten für sie undenkbar sind", sagt Dr. med. Volker Moll, niedergelassener Urologe in Augsburg. "Die Patienten leiden vor allem unter dem überfallartigen Harndrang." Viele zögern den Arztbesuch jahrelang hinaus, trotz ihrer drängenden Probleme. Weil sie sich schämen, das Thema überhaupt anzusprechen. Weil sie nicht wissen, was sie beim Arzt erwartet. Und weil sie glauben, dass man ihnen ohnehin nicht helfen kann. Völlig zu Unrecht: "Die überaktive Blase lässt sich heute wirksam behandeln", erklärt Moll. Moderne Präparate, so genannte Anticholinergika, entspannen die Blasenmuskulatur und verhindern so den häufigen Harndrang. Damit reduzieren sich auch Folgesymptome wie häufiges und nächtliches Wasserlassen sowie der mitunter auftretende unfreiwillige Urinverlust (Inkontinenz).

Wer unter den Anzeichen einer überaktiven Blase leidet, der sollte möglichst nicht erst kurz vorm Urlaub einen Arzt aufsuchen, empfiehlt Moll. Denn nicht immer wirken Präparate sofort; mitunter wechselt der Arzt nach einer Weile das Medikament. "Arzt und Patienten müssen für eine effektive Behandlung bereit sein, einen mitunter etwas längeren Weg gemeinsam zu gehen", sagt Moll. Neben Anticholinergika kommen auch Neuromodulationsverfahren oder Botulinumtoxin zum Einsatz. Vier von fünf Patienten mit einer überaktiven Blase kann durch die verschiedenen Therapieansätze geholfen werden.

Und: Eine gute Planung und ein wenig Gelassenheit sind ein erster Schritt für einen gelungenen Urlaub. Wer sich auf eine (längere) Reise begibt, kann auf folgende Dinge achten:

   - Vor Antritt der Fahrt die Blase noch einmal entleeren
   - Sinnvolle Etappenziele für Toilettengänge einplanen
   - Zur Sicherheit ggf. eine Vorlage einlegen
   - Ausreichend Medikamente für die gesamte Reisezeit mitnehmen
   - Für das eigene Wohlbefinden möglichst ein Land mit guten 
     hygienischen Standard wählen
   - Auf Flugreisen Plätze in der Nähe der Bordtoilette oder am Gang 
     reservieren
   - Durch angemessene Kleidung zusätzliche Komplikationen durch 
     Blasenentzündungen abwenden
   - Ausreichend trinken! Sonst könnten vor allem in warmen Ländern 
     Kreislaufprobleme auftreten. 

Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter: www.blase-ok.de

Information:

Astellas Pharma GmbH, mit Sitz in München, ist die deutsche Tochtergesellschaft der Astellas Pharma Europe Ltd. (London, Großbritannien), der europäischen Tochtergesellschaft der in Tokyo ansässigen Astellas Pharma Inc.. Astellas ist ein weltweites, forschungsorientiertes pharmazeutisches Unternehmen, das mit innovativen und bewährten Arzneimitteln zur Verbesserung der Gesundheit und der Lebensqualität der Menschen weltweit beitragen will. Das Ziel des Unternehmens ist es, durch die Konzentration exzellenter Fähigkeiten in Forschung & Entwicklung sowie im Marketing ein kontinuierliches Wachstum in den pharmazeutischen Märkten der Welt zu realisieren. Astellas Pharma Europe umfasst 21 Niederlassungen in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika, 1 Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie 3 Produktionsstätten mit insgesamt ca. 3.900 Mitarbeitern. Weitere Informationen zur Astellas Gruppe finden Sie im Internet unter www.astellas.com und www.astellas.de. Im Rahmen der Corporate Social Responsibility, der sich die Unternehmensführung verpflichtet hat, setzt sich Astellas Deutschland für ausgewählte soziale Initiativen ein, wenn es um verbesserte medizinische Versorgung, gesundheitliche Prävention und Bildung geht. Unter anderem unterstützt das Unternehmen den Verein Fistula e.V. im Kampf für den Rückgang von Geburtsfisteln in Äthiopien. Informationen über den Verein sind unter www.fistula.de zusammengestellt.

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