Pressemitteilung

"Beckmann" am Montag, 6. Juni 2011, um 22.45 Uhr

2011-06-03 15:23:10

München (ots) - Deutschlands Energiewende - alles im grünen Bereich? Atomkraft - nein danke! Als erste große Industrienation plant Deutschland den Ausstieg aus der Kernenergie und will spätestens 2022 den letzten Meiler stilllegen. Doch Angela Merkels atompolitische Kehrtwende wirft Fragen auf: Nehmen Bürger den Ausbau von Windparks und Höchstspannungstrassen klaglos hin? Welche Folgen hat die vorerst verstärkte Nutzung fossiler Energien auf das Klima? Und wer zahlt die Milliarden Mehrkosten für den Umbau der Energieversorgung?

Darüber diskutieren bei "Beckmann":

Dr. Norbert Röttgen (Bundesumweltminister, CDU) An diesem Montag soll der endgültige Atomausstieg im Kabinett beschlossen werden. Von der Opposition und aus der Wirtschaft kommt Kritik - wie realistisch ist das schwarz-gelbe Ausstiegs-Szenario?

Ursula Sladek ("Stromrebellin") Nach der Tschernobyl-Katastrophe übernahm die Atomkraftgegnerin gemeinsam mit weiteren Bürgern den örtlichen Energieversorger und gründete die Elektrizitätswerke Schönau (EWS). Heute fördern die EWS bundesweit mehr als 1000 kleine "Rebellenkraftwerke", vor allem Wasserkraftanlagen und Gaskraftwerke. Für ihre Arbeit im Umweltschutz wurde Ursula Sladek mit dem international renommierten "Goldman Environmental Prize" in San Francisco ausgezeichnet.

Prof. Dr. Claudia Kemfert (Energieökonomin) Welche Konsequenzen hat die Energiewende für Verbraucher und Wirtschaft? Die Energieexpertin Claudia Kemfert sieht beim geplanten Atomausstieg Deutschland im Vorteil - dreistellige Milliardeninvestitionen könnten eine Vielzahl neuer Arbeitsplätze schaffen, der Strompreis hingegen würde nur moderat steigen.

Vitali Klitschko (Boxweltmeister) Die Tschernobyl-Katastrophe betraf die Klitschko-Familie elementar: 1986 bleibt Vitali Klitschko mit seiner Mutter im nur 100 Kilometer vom Unglücks-Reaktor entfernten Kiew, während sein damals zehnjähriger Bruder Wladimir an die Schwarzmeerküste in Sicherheit gebracht wird. Was kaum einer weiß: Der Vater der beiden Boxweltmeister war als Offizier der sowjetischen Luftwaffe bei der Bekämpfung der Tschernobyl-Katastrophe im Einsatz - und erkrankte infolgedessen an Krebs.

Außerdem live zugeschaltet vor dem wohl wichtigsten Kampf seiner Karriere: Wladimir Klitschko, der am 2. Juli Boxgeschichte schreiben will - erstmals könnten zwei Brüder die Weltmeistergürtel der vier wichtigsten Boxverbände besitzen.

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Redaktion: Tim Gruhl

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