Pressemitteilung

GSK schließt neue Partnerschaft mit NGOs

2011-05-30 14:15:00

München (ots) -

   - Initiative gegen den Mangel an medizinischen Fachkräften in  
     Entwicklungsländern
   - Vereinbarungen mit AMREF, CARE und "Save the Children" 
     unterzeichnet
   - Dritte Welt: GSK investiert 20 Prozent der dortigen Gewinne in 
     Gesundheitsprojekte 

GlaxoSmithKline hat eine neue Partnerschaft mit drei führenden Nichtregierungs-Organisationen (NGOs) geschlossen, die zum Ziel hat, den Mangel an medizinischen Fachkräften in Entwicklungsländern zu beheben. Um das zu erreichen, kooperiert GSK mit AMREF in Ost- und Südafrika, mit CARE International UK im asiatisch-pazifischen Raum und mit "Save the Children" in Westafrika. Möglich wurden diese Partnerschaften, nachdem GSK sich verpflichtet hat, 20 Prozent seiner Gewinne in Entwicklungsländern dafür zu investieren, die Infrastruktur des Gesundheitswesens in diesen Ländern zu verbessern.

Momentan beliefert GlaxoSmithKline 37 der 48 ärmsten Länder mit Medikamenten und Impfstoffen. Von den Gewinnen, die dort im Jahr 2010 erzielt wurden, stehen in diesem Jahr umgerechnet rund 4 Millionen EUR für das Investitionsprogramm zur Verfügung. Welche Summe in welchem Land investiert wird hängt davon ab, wie hoch die Gewinne in dem jeweiligen Land ausgefallen sind. GSK hat jedoch für jedes Land eine Mindestinvestition in Höhe von umgerechnet rund 11.500 EUR festgesetzt.

Nicht zuletzt der chronische Mangel an ausgebildeten Mitarbeitern im Gesundheitswesen verhindert eine bessere Gesundheitsversorgung in den armen Ländern. Gut ausgebildete und angemessen unterstützte Mitarbeiter im Gesundheitssektor können direkt vor Ort eine grundlegende medizinische Versorgung sichern, insbesondere für Mütter und Kinder. Effektive medizinische Behandlungen gehören dazu ebenso wie Programme zur Gesundheitserziehung. Solche Programme erreichen jeweils bis zu 5.000 Kinder pro Jahr und können dazu beitragen, verbreitete Krankheiten einzudämmen - wie zum Beispiel Lungenentzündung, Durchfall-Erkrankungen, Malaria oder Krankheiten infolge akuter Mangelernährung.

Der Vorstandsvorsitzende von GlaxoSmithKline, Andrew Witty, sagte: "Wir setzen uns in allen Ländern, in denen wir tätig sind, dafür ein, das Gesundheitswesen zu verbessern. Aus diesem Grund haben wir in 2010 eine eigene Geschäftseinheit für diese Länder gegründet. Sie soll den Patienten einen leichteren Zugang zu unseren Medikamenten und Impfstoffen ermöglichen und uns zugleich dabei helfen, ein nachhaltiges Geschäftsfeld in den Entwicklungsländern aufzubauen. Obwohl wir dort derzeit noch relativ kleine Gewinnmargen erzielen, schafft unsere Verpflichtung, 20 Prozent davon zu reinvestieren, ein nachhaltiges Modell für die Entwicklung einer Gesundheits-Infrastruktur - eine der wichtigsten Herausforderungen auf dem Gesundheitssektor in diesen Ländern. Es freut uns, dabei mit drei angesehenen NGOs zusammen zu arbeiten. Gemeinsam mit AMREF, CARE und Save the Children wollen wir Lösungen entwickeln, die für die ärmsten Länder der Welt einen entscheidenden Unterschied ausmachen."

Projekte in Ruanda und Kambodscha

Eine Reihe viel versprechender Projekte sind bereits angelaufen: So werden in Ruanda kleine, von Krankenschwestern geführte Kliniken errichtet und erweitert, die eine medizinische Grundversorgung sichern. In Kambodscha wird ein klinisches Trainingszentrum für Hebammen renoviert - was letztlich dazu beiträgt, die Sterblichkeit von Müttern und Säuglingen während einer Geburt zu senken. Diese Projekte werden künftig im Rahmen der neuen Partnerschaften weitergeführt. Außerdem ermöglicht die Vereinbarung mit den NGOs neue Projekte, die demnächst in Ruanda, Äthiopien und der Demokratischen Republik Kongo starten. Darüber hinaus stehen Mittel bereit für zukünftige Projekte in Niger, Sierra Leone, Angola, Sambia, Bangladesch, Nepal, Kambodscha und im Jemen. Bis 2012 soll es Projekte in jedem Entwicklungsland geben, in dem GSK Gewinne erzielt.

Justin Forsyth, Geschäftsführer von Save the Children, erklärte: "Es ist ein mutiger und klarer Schritt für ein Unternehmen wie GSK, 20 Prozent seiner Gewinne in den Ländern und Gemeinden zu investieren, in denen sie erzielt wurden. Wir freuen uns darauf, mit dieser Partnerschaft unserem wichtigsten Ziel näher zu kommen - nämlich, das Leben der ärmsten Kinder in den ärmsten Gemeinden zu retten."

AMREF, CARE und Save the Children haben viel Erfahrung darin, Mitarbeiter des Gesundheitswesens fortzubilden und zu unterstützen - darunter Ärzte, Krankenschwestern und Hebammen, die in ländlichen und abgelegenen Gebieten arbeiten. Jede NGO übernimmt die Verantwortung für den Aufbau von Gesundheits-Infrastruktur-Partnerschaften, die einzelne Projekte auswählen und die Finanzierung regeln. Zu diesen Partnern gehören Repräsentanten lokaler Gesundheitsorganisationen, Gemeindevertreter und Mitarbeiter von Partner-Organisationen.

GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen - engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

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