Pressemitteilung

Bei rasanten Höhenflügen körperliche Grenzen beachten / Tipps für einen genussvollen Tag im Freizeitpark

2011-05-19 11:25:44

Köln (ots) - Zu Beginn der warmen Jahreszeit gehört ein Besuch im Erlebnispark für viele Familien zum festen Programm. Besonders beliebt sind die immer rasanteren Fahrgeschäfte. Jedoch können auch körperlich gesunde Menschen bei hohen Geschwindigkeiten, ruckartigen Bewegungen und extremen Loopings an ihre körperlichen Grenzen stoßen. Die Experten der Central Krankenversicherung haben die gesundheitlichen Auswirkungen verschiedener Attraktionen unter die Lupe genommen.

Geschwindigkeit und immer neue Kicks stehen bei vielen Fahrgeschäften im Vordergrund. Die Entwicklung ist beinahe atemberaubend: Waren in den frühen 80er-Jahren selbst Loopings bei Achterbahnen eher die Ausnahme, gehören heute tollkühne Überschlagselemente zum guten Ton.

Die Fahrgeschäfte werden streng überprüft und gelten als sicher. "Jedoch lauern auch dann gesundheitliche Gefahren, wenn sie störungsfrei laufen", sagt Dr. Sonja Stobbe. "Wir haben es hier mit Fliehkräften bis zum vierfachen der Erdanziehung zu tun. Vor allem wirken diese Kräfte oft entgegen der für unseren Körper gewohnten Richtung", so die Gesundheitsexpertin für Orthopädie und Un-fallchirurgie der Central Krankenversicherung. Damit das körperliche Wohlbefinden unter diesen extremen Kräften nicht leidet, sollten nachfolgende Hinweise beachtet werden.

Bei hohen Geschwindigkeiten nach vorne schauen: Bei Achterbahnen sollte man eine Seitwärtsdrehung des Kopfes vermeiden. Dreht man den Kopf, kann dies zu einem sogenannten Barotrauma führen, wie eine amerikanische Studie zeigt. Dabei handelt es sich um eine Ohrenverletzung, die aufgrund von Druckveränderungen zwischen Mittelohr und Umgebung entstehen kann. Die Folgen können Schwindel, Schmerzen und im schlimmsten Fall vorübergehender Hörverlust sein.

Nach einer Fahrt pausieren: Freifalltürme oder Achterbahnen mit steilem Gefälle (teilweise bis zu 50 Meter) können zu einem erheblichen Anstieg der Herzfrequenz führen. Eine Untersuchung des Universitätsklinikums Mannheim zu den Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem zeigte bei den Testpersonen einen erheblichen Anstieg der Herzfrequenz kurz nach der Fahrt sowie unregelmäßige Herzschläge noch bis zu zehn Minuten danach. Allein der psychische Stress vor dem nächsten "Fall" lässt die Herzfrequenz bis auf 120 Schläge pro Minute steigen. Obwohl selbst solche Frequenzen für gesunde Menschen grundsätzlich ungefährlich sind, ist es ratsam, Pausen einzulegen.

Weitere Tipps finden Sie unter www.central.de/rundum-gesund .

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Dr. Karin Koert-Lehmann
Tel. 0221 1636-2313
Fax 0221 1636-752313
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