Pressemitteilung

Babys richtig eincremen / So fühlen sich Babys wohl in ihrer Haut: Die Zeitschrift ELTERN beantwortet auf Basis aktueller Forschungen die wichtigsten Pflege-Fragen

2011-05-17 13:50:00

München (ots) - Die Regale mit den Pflegemitteln für unsere Kleinsten sind in den Drogerien längst unüberschaubar. Was davon ist wichtig, was überflüssig - und was richtig schlecht fürs Baby? In ihrer aktuellen Ausgabe beantwortet die Zeitschrift ELTERN (Ausgabe 6/11 ab morgen im Handel) die wichtigsten Fragen.

Braucht Babyhaut überhaupt Creme? Meistens ja, vor allem im ersten Lebensjahr. Denn zwei Drittel aller Babys haben trockene Haut (Xerose). "Welche Pflege und wie viel, hängt aber ganz vom Baby ab", erklärt Dr. Juliane Habig, Dermatologin mit dem Fachgebiet Kinderdermatologie, in ELTERN. "Was für das eigene Baby passt, bekommt man mit der Zeit heraus."

Wann cremen? Erst wenn die Haut trocken ist. Solange sie sich von allein regeneriert, besser nicht eingreifen. Mit zwei Ausnahmen: Viele Dermatologen raten, Babys immer nach dem Baden einzucremen, denn das Wasser greift die Schutzbarriere der Haut an. Und: Der Windelbereich darf prophylaktisch eingecremt werden, damit Ausscheidungen die Haut nicht angreifen.

Welche Inhaltsstoffe dürfen in Cremes sein? Die Faustregel lautet, je mehr Inhaltsstoffe, umso mehr Skepsis ist angebracht. Denn dann muss die Babyhaut mit jedem einzelnen klarkommen, ohne dagegen Allergien zu entwickeln. Zudem gilt die Fünf-ohne-Regel. Gute Babypflege kommt ohne Konservierungsstoffe, ohne Mineralöl (Paraffin), ohne Duftstoffe, ohne Farbstoffe und ohne PEG-Emulgatoren aus.

Cremen oder ölen? Creme ist besser als Öl, weil sie zusätzliche Feuchtigkeit zuführt und nicht nur die in der Haut befindliche Feuchtigkeit schützt. Übrigens: Dass durch regelmäßiges Cremen die eigene Rückfettungsfähigkeit verloren geht, ist bislang nicht nachgewiesen worden.

Welche Creme fürs Gesicht? Bei Temperaturen unter zehn Grad müssen Gesicht und Ohren mit einer Fettcreme geschützt werden, denn bei Kälte wird die Babyhaut besonders schnell rissig und wund. Bei Temperaturen über zehn Grad sind nicht zu fettige, dünnflüssige Cremes oder Lotionen gut. Leider steht auf keiner Verpackung, wie viel Fettgehalt die Creme hat. "Da hilft nur ausprobieren, wie sich die Creme auf der eigenen Haut anfühlt", rät Dr. Habig.

Pressekontakt:

Andrea Wagner
Kommunikation/PR
G+J Frauen/Familie/People
Gruner+Jahr AG & Co KG
Tel: 040/3703-2980; Fax -5703
E-Mail: wagner.andrea@guj.de

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