Pressemitteilung

Wrigley Prophylaxe Preis-Verleihung 2011 (mit Bild)

2011-05-06 15:49:06

Düsseldorf (ots) - And the Winners are: Hamburg und Hofheim

Den Wrigley Prophylaxe Preis 2011 teilen sich zwei Gruppen aus dem universitären Forschungsbereich und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst. Beide setzen auf frühzeitige und langfristige Prophylaxe und stellen Kinder und Jugendliche in den Fokus ihrer jeweiligen Arbeit. Dafür gab es heute je 5.000 Euro Preisgeld.

Zum 17. Mal wurde heute im Rahmen der 25. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) der Wrigley Prophylaxe Preis verliehen. Er steht unter der Schirmherrschaft der DGZ und ist mit 10.000 Euro dotiert. Aus 16 eingereichten Arbeiten kürte die Jury zwei Gewinner zu gleichen Teilen. Erstmals wurde dabei eine universitäre Arbeit prämiert, die sich mit der Mundgesundheit bei Ein- bis Zweijährigen auseinandersetzt. Auch die zweite ausgezeichnete Studie unterstreicht die Effizienz frühzeitiger und langfristiger Prophylaxe. Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Engagement in der Gruppenprophylaxe, also mit Angeboten zur Zahngesundheit in Schulen und Kindergärten während der vergangenen 20 Jahre.

Kontinuität statt spektakulärer Aktionen

"Gruppenprophylaxe und Jugendzahnpflege - ein nachhaltiges Konzept" heißt die Arbeit von Dr. Klaus-Günther Dürr und Diplom-Stomatologin Renate Müller-Balzarek vom Gesundheitsamt Hofheim (Main-Taunus-Kreis). Die Autoren verfolgen darin den Ansatz, dass Gruppenprophylaxe und Jugendzahnpflege die Menschen auch erreichen müssen. Maßnahmen sollen so strukturiert sein, dass sie Kinder, Jugendliche und deren Eltern tatsächlich ansprechen; unter dem Motto "je einfacher, um so wirkungsvoller". Als Beispiel nennen die Zahnmediziner den Elternbrief zum Bonusheft. Dieser informiert über kostenlose Prophylaxe-Angebote in der Zahnarztpraxis ab dem zwölften Lebensjahr.

Nuckelflaschenkaries bei Krippenkindern

Was sind die Ursachen für frühkindliche Karies? Und könnte eine rechtzeitig beginnende Gruppenprophylaxe diese verhindern? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Astrid Hippke und Christine Zabel von der Universität Hamburg unter der Leitung von Professor Ulrich Schiffner in ihrer prämierten Dissertation "Karies bei ein- und zweijährigen Krippenkindern". Von den 511 erfassten Kindern wiesen 15 Prozent die für Nuckelflaschenkaries typischen Schäden auf. Die Zahnmediziner empfehlen Präventionskonzepte, mit denen auch Hebammen und Krippenerzieher arbeiten können, sowie ein Kariesrisiko-Screening im Alter von zwölf Monaten. In Verbindung mit früher zahnmedizinischer Betreuung könne so eine solide Basis für eine nachhaltige Zahngesundheit bei den Heranwachsenden gelegt werden.

Anerkannte Forschung für die Praxis

Seit 1993 fördert der Wrigley Prophylaxe Preis die Forschung und Umsetzung innovativer Programme in der präventiven Zahnmedizin. Preisstifter ist Wrigley Oral Healthcare Programs (WOHP), eine Initiative der Wrigley GmbH. "Die Siegerarbeiten sind gleichermaßen innovativ und praxisnah. Dadurch leisten die Preisträger einen großartigen Beitrag für eine wirksame zahnmedizinische Betreuung von Kindern sowie Jugendlichen und unterstützen die langfristige Verbesserung der Mundgesundheit in Deutschland", sagt Jutta Reitmeier, Leiterin Wrigley Oral Healthcare Programs Germany.

Die Wrigley Prophylaxe Preis-Jury 2011

Zur Jury gehören in diesem Jahr: Professor Thomas Attin, Zürich; Dr. Sabine Breitenbach, Mannheim, 2. Vorsitzende des Bundesverbandes der Zahnärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (BZÖG); Professor Werner Geurtsen, Hannover; Professor Joachim Klimek, Gießen; Professor em. Klaus König, Nijmegen, Niederlande; Professor Wolfgang Raab, Düsseldorf, derzeit amtierender DGZ-Präsident.

Wrigley Oral Healthcare Programs in Deutschland wurde 1989 von der Wrigley GmbH zur Unterstützung der zahnärztlichen Präventivmedizin gegründet. Ziel ist es, die Kariesprophylaxe in Forschung und Praxis sowie die Gruppenprophylaxe zu fördern. Weltweit ist das Programm in 47 Ländern vertreten. Regelmäßiges Kauen von zuckerfreiem Zahnpflegekaugummi wie Wrigley's Extra® Professional nach dem Essen und Trinken kann nachweislich helfen, das Kariesrisiko zu senken. Die Mundpflege für zwischendurch unterstützen zudem Wrigley's Extra® Professional Mints mit Mikrogranulaten.

Gewinner Wrigley Prophylaxe Preis 2011 
Preisträger Wissenschaft 
Prämie: 5.000 Euro 
Astrid Hippke, Christine Zabel, Prof. Dr. Ulrich Schiffner 
Universität Hamburg-Eppendorf 
"Karies bei 1- und 2-jährigen Krippenkindern" 
Preisträger ÖGD 
Prämie: 5.000 Euro 
Dipl.-Stom. Renate Müller-Balzarek, Dr. Klaus-Günther Dürr 
Der Kreisausschuss - Gesundheitsamt 
"Gruppenprophylaxe und Jugendzahnpflege - ein nachhaltiges Konzept" 

Belegexemplare erbeten an: / Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

kommed Dr. Barbara Bethcke, Ainmillerstraße 34, 80801 München,
Tel. 089 / 38 85 99 48, Fax 089 / 33 03 64 03,
E-Mail: bb@kommed-bethcke.de.
www.wrigley-dental.de

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Weiterführende Informationen

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