Pressemitteilung

ots.Audio: "Sozialwahl 2011 - Ich wähle, weil...!"

2011-04-19 10:47:20

Berlin (ots) - Anmod. (Vorschlag): Viele von Ihnen erhalten in diesen Tagen einen Brief mit einem roten Wahlumschlag - Ihre Wahlunterlagen zur Sozialwahl 2011. Es geht um rund 48 Millionen Stimmen von Versicherten und Rentnern in der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung. Damit ist die Sozialwahl nach Europa- und Bundestagswahl die drittgrößte Wahl in Deutschland. Was genau sich hinter der Sozialwahl verbirgt und warum es wichtig ist, seine Stimme abzugeben, verrät unser Reporter Philipp Blanke...

(Beitragsbeginn:)

Versicherte und Rentner der Deutschen Rentenversicherung Bund und Mitglieder der Ersatzkassen BARMER GEK, TK, DAK, KKH-Allianz und hkk sind in diesen Tagen aufgerufen, ihre Vertreter in den Versichertenparlamenten neu zu wählen. Zur Wahl stehen dabei Arbeitnehmervereinigungen mit Frauen und Männern, die sich ehrenamtlich für die Interessen der Versicherten einsetzen. Selbstverwalter sorgen zum Beispiel dafür, dass es im ganzen Land mehrere tausend ehrenamtliche Versichertenberater gibt. An die kann man sich wenden, wenn man Fragen zur Rente hat. Natürlich kostenlos. Und in Widerspruchsausschüssen überprüfen ehrenamtliche Selbstverwalter im Einzelfall auch die Entscheidungen der Renten- oder Krankenversicherung. Die Sozialwahl hat auch politisch eine hohe Priorität und große Bedeutung, sagt Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler:

O-Ton BM Rösler:

"Es ist auf jeden Fall eine wichtige Wahl. Es geht um unser soziales Sicherungssystem gesetzliche Krankenversicherung und deswegen muss man sich da engagieren. Vor allem ist eben auch die Sozialwahl die beste Möglichkeit für den Einzelnen, auf das Leistungsgeschehen selber Einfluss zu nehmen, und ich glaube das ist Motivation und Anreiz genug, sich auch bei der Sozialwahl zu engagieren."

Ein guter Grund, sich mit den Sozialwahlunterlagen, die uns allen in diesen Tagen zugehen, genauer zu befassen. Denn der Spielraum der Selbstverwaltung, die es zu wählen gilt ist groß, erklärt Dr. Herbert Rische, der Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund.

O-Ton Dr. Rische:

"Der Entscheidungsspielraum ist sicherlich unterschiedlich. Zum Einen ist er vom Gesetz her natürlich vorgesehen: Verwaltung der Mittel, Aufstellung von Haushaltsplänen, Personalentscheidungen treffen, Organisationsentscheidungen treffen. Einen großen Spielraum hat die Selbstverwaltung in der Rentenversicherung im Bereich der Rehabilitation. Hier geht es immer auch um die Weiterentwicklung der Rehabilitation."

Für Herbert Rische ist völlig klar, dass Beitragszahler und Rentner der Deutschen Rentenversicherung Bund sowie Mitglieder der Krankenkassen mitbestimmen müssen, was mit ihren Beitragsgeldern passiert. Darum hält er Selbstverwaltung auch für absolut zeitgemäß:

O-Ton Dr. Rische:

"Ich glaube das Thema Selbstverwaltung, Mitbestimmung ist heute ein ganz aktuelles Thema. Wir sehen es an Stuttgart 21 und ähnlichen Bewegungen."

So denken inzwischen immer mehr Versicherte, die sich entschieden haben bei der Sozialwahl 2011 auf jeden Fall ihre Stimme abzugeben:

O-Ton/O-Ton-Collage:

Drei Versicherte/Mitglieder im Wechsel: "Ich wähle da mit, weil ich für einen starken und fairen Sozialstaat bin; Da wo ich meine Beiträge bezahle, will ich auch mitbestimmen. Deshalb gehe ich zur Sozialwahl; Ich wähle, weil ich mit meiner Stimme ein Zeichen für die soziale Sicherheit setzen möchte"

Die Unterlagen für die Sozialwahl werden vom 11. bis zum 21. April versendet und automatisch per Post zugestellt. Wer sich noch genauer informieren will, kann das im Internet tun unter www.sozialwahl.de . (Beitragsende)

ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
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Pressekontakt:

Infobüro Sozialwahl 2011
Tel: 030-24086-616
Mail: info@sozialwahl.de
www.sozialwahl.de

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Weiterführende Informationen

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