Pressemitteilung

Darmkrebsmonat März: Eigeninitiative als Lebensversicherung / Umfrage: Die Mehrzahl der deutschen Ärzte hält die Darmkrebsvorsorge für extrem wichtig und ermuntert ihre Patienten, daran teilzunehmen

2011-03-31 08:44:28

Koblenz (ots) - Darmkrebs ist das häufigste Krebsleiden und nach Lungen- und Bronchialkrebs die häufigste Todesursache durch Krebs in Deutschland. Früh erkannt, ist die Krankheit meist vollständig heilbar. Mediziner wissen um das Risiko und kennen die Chancen, wenn rechtzeitig gehandelt wird. Deshalb sprechen 83 Prozent über 50-jährige Patienten bewusst auf die Darmkrebs-Vorsorge an. Fast die Hälfte der befragten Ärzte (45,5 Prozent) plädiert sogar dafür, diese Untersuchungen auch jüngeren Menschen zu empfehlen. So das Ergebnis des monatlich erhobenen CGM-GesundheitsMONITORs.

Darmkrebs zeigt erst spät Symptome

Statistiken des Robert-Koch-Instituts zufolge erkranken jedes Jahr etwa 73.000 Menschen neu an Darmkrebs. Rund 26.500 Betroffene überleben die Folgen der gravierenden Krankheit nicht. Experten haben eine Erklärung für diese erschreckend hohe Todesrate: Darmkrebs zeigt erst spät Symptome und bleibt oftmals lange Zeit unentdeckt. So lange, dass sich der Krebs in den Körper gefressen hat und eine effektive Behandlung nicht mehr möglich ist. Umso wichtiger ist es, eigene Risiken und mögliche Warnsignale früh genug zu deuten. Acht von zehn der befragten Ärzte (81,6 Prozent) messen der jährlichen Vorsorgeuntersuchung enorme Bedeutung zu. Vergleichsweise sehr wenige Kollegen, lediglich 17,3 Prozent, halten das für übertrieben.

Bewusstsein zur Vorsorge steigt

Weit mehr als die Hälfte der Mediziner (64,8 Prozent) gibt an, dass seine Patienten häufiger zur Vorsorge kommen als noch vor fünf Jahren. Diese erfreuliche Entwicklung ist sicherlich ein Verdienst der zahlreichen Ärzte (83 Prozent), die ihre über 50-jährigen Patienten aktiv auf die Untersuchungen ansprechen. Eine weitere Rolle spielen medienwirksame Aufklärungskampagnen wie jene der Felix-Burda-Stiftung, bei der Prominente für die Darmkrebsvorsorge werben. Solche Initiativen nehmen dem Thema den Tabucharakter und senken die Hemmschwelle, sich selbst untersuchen zu lassen. Knapp 14 Prozent der Mediziner betonen, dass viele Patienten sogar aus eigenem Antrieb auf sie zukommen.

Je früher desto besser

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten der jährlichen Vorsorgeuntersuchungen bei Patienten über 50 Jahren. Die Hälfte der Ärzte (53,2 Prozent) hält es für ausreichend, die Darmkrebs-Vorsorge ab diesem Alter zu empfehlen, da dann das Erkrankungsrisiko ansteigt. Nahezu ebenso viele Mediziner (45,5 Prozent) mahnen angesichts der Tatsache, dass die rechtzeitige Diagnose das Leben retten kann, für noch mehr Vorsicht: Sie plädieren dafür, die Vorsorge auch jüngeren Menschen nahe zu legen.

Viele Ärzte gehen mit gutem Beispiel voran

Auf die Frage, ob sie selbst im letzten Jahr an einer Darmkrebs-Vorsorge teilgenommen haben, antwortet jeder dritte Arzt (29,8 Prozent) mit 'Ja'. 42,3 Prozent verneinen das. Allerdings ist zum Zeitpunkt der Umfrage jeder fünfte Arzt (22,5 Prozent) unter 55 Jahren alt.

Über CompuGroup Medical AG

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Der CGM GesundheitsMONITOR:

Der CGM GesundheitsMONITOR ist eine gemeinsame Initiative der CompuGroup Medical, der Medical Tribune sowie der Rhein-Zeitung. Monatlich werden repräsentative Umfragen unter 440 Allgemeinmedizinern, Internisten und Gynäkologen zu aktuellen Fragestellungen im Gesundheitssystem durchgeführt. Grafiken zum Download und kostenlosem Abdruck, Veröffentlichung sowie Informationen zur repräsentativen Umfrage finden Sie unter www.cgm-gesundheitsmonitor.de

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