Pressemitteilung

Für ein strahlendes Lächeln: Gute Nachrichten aus der Zahnmedizin

2011-03-16 09:00:00

Hamburg (ots) - Strahlend weiße Zähne wünscht sich wohl jeder. Wie das Fitness- und Gesundheitsmagazin VITAL in seiner aktuellen Ausgabe (4/11; EVT: 16. März) berichtet, sind 85 Prozent der Deutschen davon überzeugt, dass Menschen mit sichtbar gesunden Zähnen nicht nur im Beruf klare Vorteile haben. Nur gut, dass Zahnärzte heute dank neuester Forschung Karies und Paradontitis immer früher erkennen und immer besser behandeln können.

So zeigen aktuelle Studien, dass Plaque nicht nur aus schädlichen, sondern auch aus nützlichen Bakterien besteht. Indem Zahnärzte diesen "dentalen Biofilm" mit verschiedenen Wirkstoffen beeinflussen, können Karies und Paradontitis wirksam bekämpft werden.

Neu sind auch zwei Methoden, die Zahnspangen fast unsichtbar machen. So sitzen die Metallbrackets bei der Lingualtechnik nicht an der Vorder-, sondern an der Innenseite der Zähne. Mit 6000 bis 10000 Euro ist die Behandlung allerdings ziemlich teuer. Deutlich günstiger und ebenfalls fast unsichtbar ist die Invisalign-Behandlung, bei der eine Art Plastikhülle für die komplette Zahnreihe geformt wird.

Bei Wurzelbehandlungen setzen immer mehr Praxen auf die thermoplastische Kondensation. Dabei misst der Arzt die Wurzelkanäle per Widerstandsmessung aus und füllt sie mit einem erwärmten Material, das auch in die winzigsten Verengungen dringt. Die Kosten liegen bei 150 bis 400 Euro.

Auch in Sachen Zahnersatz haben Forscher zahlreiche neue Methoden entwickelt. Implantate etwa erforderten bislang einen intakten Kieferknochen, um genügend Halt zu finden. Hat sich dieser jedoch zurückgebildet, können Ärzte heute mit einem schwammartigen Knochenersatzmaterial den Kiefer wieder aufbauen. Als Alternative gibt es sogenannte Zygoma-Implantate, die nicht im Kiefer, sondern im Jochbein verankert werden.

Wer noch Amalgam-Füllungen hat, braucht sich übrigens keine Sorgen zu machen. Aktuelle Studien bestätigen, dass das Quecksilber sehr stabil in dem Material gebunden bleibt und nicht - wie oft behauptet - schleichend den Körper vergiftet. Erst beim Entfernen der Plomben kann Quecksilberdampf freigesetzt werden, vor dem der Patient geschützt werden muss. Amalgam-Füllungen sollten daher erst bei Bedarf erneuert werden.

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