Pressemitteilung

Dreifach-Katastrophe in Japan: CARE ruft zu Spenden auf / Markmiller: "Die Erdbeben- und Tsunamiopfer brauchen dringend unsere Unterstützung"

2011-03-15 13:27:56

Bonn/Tokio (ots) - 15.03.2011. CARE Japan bereitet die Unterstützung für die Erdbeben- und Tsunamiopfer vor. Derzeit versuchen Teams, die Lage in der Iwate Präfektur einzuschätzen und Hilfsmaßnahmen vorzubereiten. Zusammen mit lokalen Partnern wird derzeit die Situation analysiert und die notwendige Hilfe in den Städten Kamaishi, Yamada und Ootsuchi konzipiert. Knappe Benzinvorräte, Stromrationierung, zerstörte Infrastruktur und die Ungewissheit über mögliche radioaktive Verseuchung gestalten die Reise in die betroffenen Gebiete jedoch schwierig. Auch anhaltende Nachbeben erschweren die Bemühungen, Nothilfe zu leisten. "Die Opfer des Erdbebens und des Tsunamis dürfen über die drohende atomare Katastrophe nicht in Vergessenheit geraten", so Dr. Anton Markmiller, Hauptgeschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg. "Wir müssen den Betroffenen dringend Hilfe zukommen lassen." CARE Deutschland ruft daher zu Spenden auf, mit denen CARE Japan und lokale Partner finanziell und personell unterstützt werden sollen. Laut Katsuhiko Takeda, CARE-Länderdirektor von CARE Japan, übersteige die Katastrophe die vorhandenen Kapazitäten. "Wir geben unser Bestes und bitten Euch, uns dabei zu unterstützen", so Miyoko Takaki, Mitarbeiter von CARE Japan. CARE hilft normalerweise in Ländern, deren mangelnde Infrastruktur und Kapazitäten die eigenständige Bewältigung von Naturkatastrophen verhindert. "Die Dreifach-Katastrophe von Japan erfordert ein völliges Umdenken", so Markmiller. "Naturkatastrophen solchen Ausmaßes kann kein Land - auch nicht ein Industriestaat wie Japan -selbst bewältigen." CARE Japan will daher sauberes Trinkwasser, Decken und Benzin für die vom Erdbeben und Tsunami betroffenen Menschen bereitstellen. "Die Situation ist äußerst kritisch. Wir müssen Japan dringend dabei unterstützen, die betroffenen Menschen mit dem Notwendigsten zu versorgen", so Markmiller.

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