Pressemitteilung

Wege aus dem Burn-out

2011-03-15 09:00:00

Hamburg (ots) - Jeder dritte Deutsche fühlt sich unter Dauerdruck, viele fürchten, dem Stress irgendwann nicht mehr standhalten zu können. Wie das Fitness- und Gesundheitsmagazin VITAL in seiner aktuellen Ausgabe (4/11; EVT: 16. März) berichtet, erfasst die Angst vor der totalen Erschöpfung vor allem Menschen, die sich chronisch überlastet fühlen. Denn wer auf Dauer die eigene Belastungsgrenze überschreitet, läuft Gefahr, körperlich und seelisch zu erkranken. Gefährdet sind insbesondere Menschen, die hohe Erwartungen an sich selbst stellen, perfektionistisch veranlagt sind und die Signale ihres Körpers häufig ignorieren.

Wer aber die Warnsignale eines Burn-out wahrnimmt, kann gegensteuern und den völligen Zusammenbruch verhindern. Zu den ersten Alarmzeichen gehören das Umschlagen vom Leistungsstreben in einen Leistungszwang und das Gefühl, alles selbst machen zu müssen. Als Gegenmaßnahme sollte man hier ganz bewusst das eigene Arbeitstempo finden und mehr Aufgaben delegieren - sei es im Beruf oder innerhalb der Familie.

Wer eigene Bedürfnisse vernachlässigt und zur Bewältigung des Alltags zunehmend Genussgifte wie Kaffee, Alkohol und Nikotin konsumiert, ist dem Burn-out schon bedrohlich nahe. Meist treten in diesem Stadium auch Schlafstörungen auf. Das Missverhältnis von Bedürfnissen und Anforderungen führt zudem zu einem allgemeinen Erschöpfungsgefühl und zu Fehlleistungen. In dieser Situation sind dringend Pausen zum Auftanken angezeigt. Ideal ist ein verbindlicher Termin am Tag, um sich zu regenerieren - sei es mit Musik, Sport, Zeitungslesen oder einfach Nichtstun. Empfehlenswert ist zudem das Erlernen einer Entspannungs-methode wie autogenes Training oder progressive Muskelrelaxation.

Ein höchst gefährliches Burn-out-Signal: Die Betroffenen ziehen sich immer mehr zurück, erleben soziale Kontakte zunehmend als Belastung. Gut gemeinte Zuwendung empfinden sie oft als Angriff, reagieren aggressiv und zynisch auf ihre Umgebung. Zu diesem Zeitpunkt ist professionelle Hilfe angesagt: Coaches oder Psychologen helfen gezielt bei der Identifizierung von persönlichen Energiekillern und Energiequellen. Das gibt Burn-out-Gefährdeten die Möglichkeit, eine neue Balance zwischen Anforderungen und persönlichen Ressourcen herzustellen.

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