Pressemitteilung

Richtig reagieren, wenn der Rücken schmerzt / BGW: Bewegen meist besser als schonen

2011-03-10 13:21:40

Hamburg (ots) - Die einen legen sich mit einem Wärmekissen aufs Sofa, die nächsten versuchen es mit Gymnastik, wieder andere greifen zum Schmerzmittel: Rückenschmerzen sind weit verbreitet und werden auf verschiedenste Weisen bekämpft. Am besten hilft meist Bewegung, informiert die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

In vielen Fällen, so weiß man heute, handelt es sich um harmlose, so genannte "unspezifische Rückenschmerzen", die nur wenige Tage andauern. Eine eindeutige Ursache lässt sich nicht feststellen; vielmehr spielen sowohl körperliche, psychische als auch soziale Faktoren im privaten und beruflichen Alltag eine Rolle. Meist verschwinden die Schmerzen auch ohne besondere Behandlung nach einer Weile von alleine. "Es kann sinnvoll sein, vorübergehend das Tagespensum ein wenig zu kürzen", so Ilka Graupner von der BGW, der gesetzlichen Unfallversicherung im Gesundheits- und Pflegebereich. "Bettruhe und körperliche Schonung bringen allerdings in der Regel keine Verbesserung. Besser ist Bewegung. Studien belegen, dass sich grundsätzlich jede Form von körperlichem Training eignet, Rückenschmerzen vorzubeugen und sie zu lindern." Gerade in körperlich anstrengenden Berufen ist ein starkes, trainiertes Muskelkorsett wichtig, um für die täglichen Belastungen gewappnet zu sein. Auch bei bewegungsarmen und einseitigen Tätigkeiten dient körperliche Aktivität als guter Ausgleich.

"Nicht empfehlen können wir bei Rückenschmerzen das selbstverordnete Einnehmen von Schmerzmitteln", so die BGW-Expertin. "Wer unter starken oder länger andauernden Beschwerden leidet, sollte vielmehr zum Arzt gehen." Dieser kann mit einer eingehenden körperlichen Untersuchung schwerwiegende Erkrankungen ausschließen oder eine weitere Diagnostik veranlassen. Bei Bedarf wird der Mediziner ein geeignetes Schmerzmedikament auswählen und therapeutische Maßnahmen einleiten. Um den Körper vor wiederkehrenden Rückenschmerzen zu schützen, bietet es sich möglicherweise auch an, rückengerechte Verhaltensweisen für den Alltag zu erlernen und zu trainieren.

Über die BGW

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ist die gesetzliche Unfallversicherung für nicht staatliche Einrichtungen im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege. Sie ist für fast sieben Millionen Versicherte in rund 600.000 Unternehmen zuständig und damit Deutschlands zweitgrößte Berufsgenossenschaft. Vorrangige Aufgabe der BGW ist die Prävention von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren. Im Schadensfall gewährleistet sie optimale medizinische Behandlung sowie angemessene Entschädigung und sorgt dafür, dass ihre Versicherten wieder am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Pressekontakt:


BGW - Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege
Sandra Bieler und
Michael Muth
Pappelallee 33/35/37
22089 Hamburg
Tel.: (040) 202 07-27 14
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