Pressemitteilung

Antimikrobielles Kupfer gegen Keime / Live-Experiment zeigt Wirkungsweise auf (mit Bild)

2011-03-10 09:10:00

Düsseldorf (ots) - Rund 7 Millionen Menschen erleiden weltweit jedes Jahr eine krankenhausbürtige Infektion - von den 4 Millionen in Europa Betroffenen sterben rund 37.000. Neben diesen erschreckenden Todeszahlen verursachen die Infektionen laut der Weltgesundheitsorganisation WHO zudem weltweit rund 80 Milliarden US-Dollar zusätzliche Kosten. Ursache dafür sind oft pathogene Keime wie sie auf häufig berührten Oberflächen und Gegenständen zu finden sind. Am 4. April 2011 gibt es nun die einmalige Gelegenheit, die Wirkung antimikrobiellen Kupfers bei der Verringerung des Infektionsgeschehens in einem Live-Experiment mit zu verfolgen.

Professor Bill Keevil, Mikrobiologe und Direktor des Environmental Healthcare Unit der Universität Southampton, Großbritannien, wird live im Labor zeigen wie effizient antimikrobielle Kupferlegierung bei der Inaktivierung pathogener Keime sein können. Zu sehen ist das Experiment auf der Website www.antimicrobialtouchsurface.com am 4. April um 15.00 Uhr. Außerdem können Interessierte live mit Experten chatten.

Trotz strengster Händehygiene- und Desinfektionsvorschriften bleiben die Raten weiterhin erschreckend hoch und erfordern letztendlich weitergehende Maßnahmen. Inzwischen sind so genannte Antibiotika-resistente Keime wie MRSA aus der Krankenhausumgebung auch in Schulen, Wohngebäude und ins öffentliche Transportwesen eingedrungen. Forscher aus aller Welt suchen deshalb fieberhaft nach neuen Lösungen zur Vermeidung von krankenhausbürtigen Infektionen. Ein Ansatz ist dabei der Einsatz von antimikrobiellen Kupferwerkstoffen: Labor- und klinische Studien haben nämlich gezeigt, dass diese Werkstoffe das Infektionsrisiko vermindern können. Durch die antimikrobiellen Eigenschaften massiven Kupfers und spezieller Kupferlegierungen wird bei deren Einsatz gewährleistet, dass die Gefahr der indirekten Weitergabe von Keimen signifikant reduziert ist.

Heute sind etwa 70 Prozent aller Bakterien, die Infektionen in Krankenhäusern verursachen, zudem gegen mindestens ein Antibiotikum resistent Die schnelle Anpassungsfähigkeit der Bakterien an ihre Umgebung und die Weitergabe der mutierten Gene an die nachfolgenden Generationen zeigt sich in der Entstehung multiresistenter Bakterienstämme.

Weitere Informationen zu dem Thema findet man auf www.antimicrobialtouchsurface.com .

Pressekontakt:

Birgit Schmitz, Tel: 0211-4796328, Email: bschmitz@kupferinstitut.de 

Permalink:


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Deutsches Kupferinstitut Berufsverband e.V., Abt. Gesundheit





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