Pressemitteilung

BPI fordert erneut die Umsetzung der steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE)

2011-02-23 15:57:28

Berlin (ots) - ´Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie begrüßt die deutliche Befürwortung der steuerlichen Förderung der Forschung und Entwicklung durch die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), die heute in Berlin ihr Jahresgutachten vorgestellt hat. Die Expertenkommission, die 2007 von der damaligen Bundesregierung eingerichtet worden ist, kommt zu dem Ergebnis, dass die Förderung von FuE dringend erforderlich ist, um die Wettbewerbsfähigkeit des Innovationsstandortes Deutschland zu sichern. "Die Bundesregierung ist nun dringend angehalten, ihre im Koalitionsvertrag verankerte Absicht FuE steuerlich zu fördern, auch endlich umzusetzen. Eine steuerliche FuE-Förderungsfrist für die Unternehmen gut planbar und kommt vor allem ohne langwierige Antrags- und Bewilligungsverfahren aus", so Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BPI.

Die derzeitige Situation behindert nach Auffassung der Expertenkommission insbesondere junge innovative Unternehmen. Insgesamt kommt die Kommission sogar zu dem Schluss, dass die deutsche Steuerpolitik innovationsfeindlich ist. "Wir sind im europäischen Vergleich sehr weit zurück. Immerhin fördern 15 von 27 EU- und 21 von 30 OECD-Staaten FuE mit guten Erfahrungen über steuerliche Instrumente - Deutschland ist hier gefordert, nachzubessern. Ein Sparen an dieser falschen Stelle würde langfristig katastrophale Folgen haben", erklärte Gerbsch.

Schon 2009 hatte die Bundesregierung mit dem "Acht-Punkte-Plan für Innovation und Wachstum" ein innovationsfreundliches Steuersystem vorgeschlagen, doch bis heute nicht umgesetzt. Die Möglichkeit, 10 Prozent der unternehmerischen FuE-Ausgaben von der Steuerlast abzuziehen, würde gerade auch den Mittelstand stärken. Das sind nach Auffassung des BPI Konjunkturmaßnahmen, die diesen Namen verdienen, die an morgen denken und die helfen können, den Standort Deutschland nicht nur für die pharmazeutische Forschung attraktiver zu machen.

Pressekontakt:

Joachim Odenbach
Tel.: 030/27909-131
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