Pressemitteilung

Alternative zum Bohren? / Die "Kariesinfiltration" soll leichte Karies frühzeitig stoppen

2011-01-03 08:30:00

Baierbrunn (ots) - Bei leichter bis mittlerer Karies könnte in Zukunft eine neue Methode den Bohrer und herkömmliche Füllungen ersetzen und über den bestehenden Defekt hinaus kaum weitere Zahnsubstanz kosten, berichtet die "Apotheken Umschau". "Kariesinfiltration" heißt das neue Verfahren. Der Zahnarzt raut dabei die Oberfläche über dem Defekt an, drückt einen Kunststoff in den Kariesherd und härtet ihn aus. Kritiker sind noch skeptisch, da sie ein Schrumpfen des Kunststoffs vermuten. Die dadurch entstehenden feinen Hohlräume böten den Karieserregern neuen Lebensraum. Über dieses neue Verfahren gibt es zwar erst seit rund drei Jahren Erfahrungen. Privatdozent Dr. Hendrik Meyer-Lückel vom Klinikum Schleswig-Holstein der Universität zu Kiel und Mitentwickler der Kariesinfiltration, berichtet jedoch, dass es dabei im Vergleich zur Fluoridierung ungefähr viermal häufiger zu einem Stillstand der Karies kam. Entsprechend optimistisch ist er für die weitere Entwicklung.

Ausführliche Informationen über Karies unter http://www.apotheken-umschau.de/karies

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