Pressemitteilung

Silvesternacht: Hochbetrieb in Notaufnahmen / Herabfallende Pistolenkugel trifft Passantin / Oberarmbruch durch Rakete / 3-jähriger verletzt / Feuerwerksverbot auf Sylt - weniger Verletzungen

2011-01-01 14:11:00

Hamburg / Schleswig-Holstein (ots) - Die großen Notaufnahmen der Asklepios Kliniken hatten in der Silvesternacht auch in diesem Jahr mit mehr als 400 Patienten wieder reichlich zu tun. Fast alle Patienten kamen alkoholisiert in die Klinik, viele mit einer Alkoholvergiftung. Vor allem Sturzverletzungen bestimmten das Bild, aber auch Knallkörperverletzungen mussten behandelt werden.

Die meisten Patienten verzeichnete in diesem Jahr die Asklepios Klinik Altona. Hier mussten zwischen 18 und 6 Uhr 94 Patientinnen und Patienten versorgt werden, darunter eine junge Frau, die auf St. Pauli durch eine vermutlich in die Luft gefeuerte Pistolenkugel verletzt wurde sowie ein durch eine Feuerwerksrakete verursachter offener Oberarmbruch. Das Neujahrsbaby kam um 0.08 Uhr in der Asklepios Klinik Barmbek zur Welt.

Oberarmbruch durch Rakete

Fast alle Patienten in der Zentralen Notaufnahme der Asklepios Klinik Altona waren alkoholisiert, darunter 15 Alkoholvergiftungen. Doch anders als im Vorjahr, in dem besonders viele junge Frauen mit Alkoholvergiftungen eingeliefert worden waren, waren davon in diesem Jahr fast nur Männer betroffen, der jüngste war 17 Jahre alt. Viele Patienten waren Opfer von Schlägereien geworden. Eine Frau erlitt einen offenen Oberarmbruch durch eine Rakete, die ihr Lebensgefährte abgefeuert und sich dabei die Hand verletzt hatte. Eine 24-jährige Dortmunderin wurde auf St. Pauli durch eine Pistolenkugel (Kaliber 9mm) in der Schulter getroffen, die vermutlich in die Luft abgefeuert worden war.

Neujahrsbaby Benedikt kommt aus Hamburg-Barmbek

In der Asklepios Klinik Barmbek wurden genau wie im Vorjahr insgesamt 55 Patienten in der Notaufnahme versorgt, darunter ein Dreijähriger, der sich an einem Feuerwerkskörper die Finger verbrannt hatte. Neun Patienten waren stark alkoholisiert, davon vier Jugendliche unter 18 Jahren. Im Kreißsaal der Klinik kam um 0.08 Uhr das diesjährige Hamburger Neujahrsbaby zur Welt: Der kleine Benedikt wog bei der Geburt 3.890 Gramm und ist 53 cm lang. Mutter und Kind sind wohlauf, Fototermine sind leider nicht möglich.

Deutlich entspannter als im vergangenen Jahr verlief die Silvesternacht in der Hamburger Asklepios Klinik St. Georg: Mussten hier im Vorjahr insgesamt 206 Patienten behandelt werden, waren es in diesem Jahr 89, darunter zwei schwere Handverletzungen nach Stürzen und fünf Verbrennungen durch Feuerwerkskörper. Auffällig war aber wiederum die hohe Zahl alkoholisierter Patienten (30).

Die Zentrale Notaufnahme der Asklepios Klinik Harburg verzeichnete in diesem Jahr 45 Patienten, darunter neun Betrunkene und vier Verletzungen durch Feuerwerkskörper, von denen eine in die Asklepios Klinik Altona verlegt werden musste. Der Patient hatte die Endglieder dreier Finger beim Hantieren mit einem Knallkörper verloren.

In die Zentrale Notaufnahme der Asklepios Klinik Nord - Heidberg kamen in der Silvesternacht insgesamt 64 Patienten - deutlich mehr als im Vorjahr. Darunter waren 12 Alkoholvergiftungen und zwei Knallkörperverletzungen.

In der Asklepios Klinik Wandsbek waren mit 49 etwas mehr Patienten als im Vorjahr zu versorgen, allerdings deutlich weniger nach Verletzungen mit Feuerwerkskörpern: In diesem Jahr gab es hier nur drei leichtere Verbrennungen, während die Wandsbeker Spezialisten vor einem Jahr zehn schwere Hand- und Fußverletzungen operieren mussten.

Mit insgesamt 30 Patienten war die Notaufnahme des Asklepios Westklinikums Hamburg in Rissen überdurchschnittlich ausgelastet, für eine Silvesternacht blieb es aber relativ ruhig.

Schleswig-Holstein: Feuerwerksverbot auf Sylt führt zu deutlich weniger Verletzungen

Relativ ruhig verlief die Jahreswende auch auf Sylt: Die Asklepios Nordseeklinik in Westerland hatte insgesamt 40 Patienten zu versorgen, vor allem nach Stürzen. Durch das strikte Feuerwerkverbot kam es hier zu keinen Knallkörperverletzungen. Unauffällig verlief die Silvesternacht auch in der Asklepios Klinik Bad Oldesloe. www.asklepios.com

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