BPOLI ALB: Erfolgreiches Wochenende für die Bundespolizei in Altenberg (Zeitraum 03.02. - 05.02.12)

Berggießhübel (ots) - Rumäne konnte hohe Geldstrafe nicht bezahlen

Auf der Autobahn 17 haben am Freitag, den 3. Februar 2012, Beamte der Bundespolizeiinspektion Altenberg einen rumänischen Staatsangehörigen kontrolliert. Bei der Überprüfung seiner Person stellten die Bundespolizisten dann fest, dass gegen ihn ein Haftbe-fehl wegen Betruges vorliegt. Er wurde vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten zu einer Geldstrafe in Höhe von 2250,00 Euro oder er-satzweise 75 Tage Haft verurteilt. Da er die hohe Summe nicht aufbringen konnte, wurde der 50-Jährige noch am selben Tag in die Justizvollzugsanstalt Dresden verbracht, wo er die nächsten 75 Tage zur Verbüßung der Ersatzfreiheitsstrafe verbringen muss. ___________________________________________________________________

60 g Crystal sichergestellt

Ebenfalls am Freitag, den 3. Februar 2012, kontrollierten Bundes-polizisten zusammen mit dem Zoll auf der BAB 17 zwei Deutsche und einen Staatenlosen, welche mit einem BMW unterwegs waren. Zuvor beobachteten die Beamten, dass einer der Insassen etwas aus einem Seitenfenster warf. Bei der nachfolgenden Überprüfung des Gegenstandes stellte sich heraus, dass es sich um ein Päckchen mit ca. 60 g Crystal handelt. Der Zoll übernahm die weiteren Ermittlungen. Den 3 Personen droht nun ein Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz wegen der illegalen Einfuhr nicht geringer Mengen. ___________________________________________________________________

Mit Schreckschusspistole und Betäubungsmittel unterwegs

Am Samstag, den 4. Februar 2012, wurden ein 40-jähriger Türke und eine 30-jährige Kasachin in Bereich Neurehefeld festgestellt. In dem mitgeführten Mercedes mit deutscher Zulassung fanden die Beamten eine mit 5 Schuss geladene Schreckschusspistole und ein Tütchen mit ca. 3 g Cannabis. Der Türke gab an, dass Cannabis im Auftrag eines Freundes besorgt zu haben. Zur Waffe gab er an, diese schon länger zu besitzen und nicht mehr daran gedacht zu haben, dass diese sich noch im Fahrzeug befindet. Eine Erlaubnis zum Führen der Waffe konnte er nicht vorweisen. Ob seine Aussagen stimmen, wird durch die jetzt folgenden Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetzes geprüft werden. Ein Strafverfahren gegen ihn wurde eingeleitet. ___________________________________________________________________

Mit 2,8 Promille fahrend unterwegs - trotz vorheriger Belehrung

Am Samstag, den 4. Februar 2012, kontrollierten Beamte der Bun-despolizeiinspektion Altenberg in Pirna zwei Deutsche sitzend in einem parkenden Skoda. Während der lagebildabhängigen Kontrolle stellten die Beamten im Fahrzeuginneren Alkoholgeruch, eine halbvolle Flasche Schnaps sowie eine Flasche Alcopop fest. Die Fahrerin, 28 Jahre alt, wurde durch Beamten darauf hingewiesen, nicht zu fahren, falls sie Alkohol getrunken haben sollte. Nur 10 Minuten später bemerkte die Streife das Fahrzeug fahrend im Stadtgebiet und hielt es an. Als Fahrerin konnte die zuvor belehrte Deutsche festgestellt werden. Eine Atemalkoholkontrolle ergab dann 2,8 Promille und Ausfallerscheinungen durch offensichtliche Gleichgewichtsprobleme. Beide Personen wurden zuständigkeitshalber an die Landespolizei übergeben. ___________________________________________________________________

12 unerlaubt Eingereiste am Wochenende aufgegriffen

Bereits am Freitag, den 3. Februar 2012, wurde ein türkischer Staatsangehöriger auf der BAB 17 in einem tschechischen Taxi festgestellt, der schon einmal, und zwar am Mittwoch, durch Bun-despolizisten wegen Verdacht der Urkundenfälschung und unerlaubter Einreise nach Deutschland festgenommen und im Anschluss nach Tschechien zurückgeschoben. Auch dieses Mal wurde er wieder an die tschechischen Behörden überstellt.

Am Samstagabend gegen 23:00 Uhr konnten Bundespolizisten auf der BAB 17 vier serbische Staatsangehörige in einem serbischen Kleinbus feststellen. Drei Serben - 17, 39 und 44 Jahre alt - konnten lediglich Visa vorweisen, die nicht mehr zur Einreise nach Deutschland berechtigten. Beim serbischen Fahrer konnten die Beamten herausfinden, dass er bereits polizeilich in Erscheinung getreten ist. Und zwar hatte er schon einmal versucht, Personen unerlaubt nach Deutschland zu bringen. Dies ist ihm aber auch dieses Mal nicht gelungen und er wurde im Anschluss der polizeilichen Bearbeitung nach Tschechien zurückgeschoben. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Einschleusen von Ausländern eingeleitet. Die drei Geschleusten wurden aufgefordert, die Bundesrepublik zu verlassen. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.

Am Sonntagabend gegen 19:30 Uhr stellten Bundespolizisten wiederum eine serbische Familie (Mutter, Vater und 2 Kinder im Alter von 12 und 14 Jahren) auf der BAB 17 aus Tschechien kommend fest, welche bereits 2011 aufgrund einer unerlaubten Einreise nach Deutschland zurückgeschoben wurden und nun ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland haben. Alle vier wurden nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz nach Tschechien zurückgeschoben.

Und zu guter Letzt: Ein 37-jähriger Serbe, ein 37-jähriger Mazedo-nier und ein 40-jähriger Russe wurden am Wochenende nach un-erlaubter Einreise entgegen einem deutschen Einreise- und Auf-enthaltsverbot ebenfalls nach Tschechien zurückgeschoben.

Rückfragen bitte an:
 
Bundespolizeiinspektion Altenberg
Pressesprecher
Steffen Ehrlich (i.V. Thomas Schneider)
Telefon: 03 50 23 - 676 505
E-Mail: steffen.ehrlich@polizei.bund.de
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