BPOLD PIR: Bundespolizei verhaftet Schleuserbande in Dresden

Dresden (ots) - Am ersten Weihnachtsfeiertag war für zwei Schleuser und seine geschleusten Personen im Bereich des Hauptbahnhofes Dresden Schluss. Der 50-jährige und der 51- jährige Grieche mit georgischer Abstammung reisten in der Mittagszeit als Busfahrer über die BAB 17 in die Bundesrepublik Deutschland ein. Aufgrund der auffälligen Fahrweise entschlossen sich Kräfte der Bundespolizei, den blauen Reisebus zu kontrollieren. Neben den 27 "offiziellen" griechischen Reisenden stellten die Bundespolizisten insgesamt 12 unerlaubt eingereiste Personen fest, die vermutlich aus Afghanistan oder dem Irak stammen. Die beiden Busfahrer sollen die Anführer einer Schleuserbande sein. Zur weiteren Bearbeitung des Falls sind alle Personen auf die Dienststelle verbracht worden. Seit März 2011 sind wiederholt unerlaubt eingereiste Afghanen am Hauptbahnhof Dresden festgestellt worden. Unter den Geschleusten befanden sich auch junge Männer und Familien mit Kindern. Die Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass die Geschleusten mittels Reisebus von Athen/Griechenland nach Deutschland eingeschleust worden sind. Dabei waren die Geschleusten während der Grenzübertritte in Hohlräumen des Busses eingepfercht. Diese Verstecke waren von außen verschlossen und nicht belüftet. Da der Bus nonstop nach Deutschland fuhr, bestand Lebensgefahr.

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