BPOLP Potsdam: Bundespolizeipräsident Matthias Seeger verurteilt Brutalität: Mann bei Schlägerei am Bahnhof Warnemünde getötet

Potsdam (ots) - "Mein tiefes Bedauern und meine Anteilnahme sind bei den Angehörigen des Opfers. Ich wünsche ihnen Kraft, dieses schwere Schicksal zu bewältigen." sagt Bundespolizeipräsident, Matthias Seeger. "Die angewendete Gewalt ist erschreckend. Bundespolizisten der Bundespolizeiinspektion Rostock haben drei der Täter wenige Stunden später festgenommen. Daher steht zumindest einer konsequenten Strafverfolgung nichts mehr im Wege." so Seeger weiter.

Am 02. Juni 2011 gegen 16.30 Uhr kam es im S-Bahnhof Rostock-Warnemünde zu einer schweren körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, in deren Verlauf ein 45-jähriger Mann tödlich verletzt wurde. Reisende leisteten umgehend Erste Hilfe. Durch Zeugen und Mitarbeiter der 3- S Zentrale (Videoüberwachung) des Hauptbahnhofes Rostock wurden Landespolizei, Bundespolizei und Rettungskräfte alarmiert. Wenige Minuten später reanimierte ein Notarzt den 45jährigen Mann. Das Opfer verstarb jedoch an den Folgen seiner Verletzungen im Rostocker Krankenhaus. Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei Rostock und der Bundespolizei konnten drei Tatverdächtige identifiziert werden und bereits gestern Abend auf dem Bahnhof Rostock-Warnemünde durch Beamte der Bundespolizei festgenommen werden. Es handelt sich dabei um drei Männer im Alter von 23, 24 und 29 Jahren, die nach Vorführung beim Haftrichter in Untersuchungshaft genommen wurden. Gegen sie wird wegen des Verdachts des Totschlags ermittelt. Den entscheidenden Hinweis zur Aufklärung lieferte die Videoauswertung der Bundespolizei. Bundespolizisten erkannten die Täter aufgrund des Videoprints. "Hierdurch wird einmal mehr deutlich, dass die Videoüberwachung zur Strafverfolgung unerlässlich ist. Aber auch zur Verhinderung von Straftaten ist die Videoüberwachung ein probates Mittel, um Gefahren rechtzeitig zu erkennen und dadurch Hilfe zu leisten." erklärt Seeger.

Die Bundespolizei ist bestürzt über das Ausmaß der Brutalität und verurteilt diese rücksichtslose Schlägerei.

ZEUGEN des Vorfalls werden gebeten, sich an den Kriminaldauerdienst der Polizeiinspektion Rostock unter der Tel. 0381-652 3224 zu wenden.

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