BPOL-H: Schulbeginn - Sicherer Schulweg auch entlang der Bahnanlagen
Hannover (ots) - Nienburg, Neustadt, Langenhagen, Ehlershausen, Burgdorf, Otze, Bad Nenndorf, Springe, Barnten, Harsum Algermissen, Banteln, Wolfenbüttel, Schladen, Osterode, Northeim am 18. und 19.08.2011
Schulbeginn in Niedersachsen. Anlass für die Bundespolizei an Schwerpunkten auf die Gefahren an Bahnanlagen hinzuweisen. Die Polizeibeamten informieren und überwachen zunächst die bekannten Schwerpunkte, werden aber auch im Falle von Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) an Bahnübergängen oder gegen die Eisenbahn Bau- und Betriebsordnung (EBO) einschreiten.
Immer wieder kommt es zu lebensgefährlichen oder tödlichen Unfällen, weil beispielsweise die Sogwirkung vorbeifahrender Züge unterschätzt wird.
Zahlreiche Verkehrsteilnehmer und Reisende unterschätzen auch den Anhalteweg eines Zuges, wenn sie "mal eben" noch die Gleise überschreiten oder um herabgesenkte Bahnschranken herumlaufen.
So benötigt ein beladener Güterzug 800 - 1.000 Meter Weg, bis er zum Stehen kommt.
Nicht nur die anfallenden betrieblichen Beeinträchtigungen (Verspätungen), sondern auch entstandene Schäden an Ladung und Schienenfahrzeugen können dem Verursacher in Rechnung gestellt werden. Diese Forderungen können sich sehr schnell auf fünfstellige Summen belaufen. Fehlverhalten wird leider viel öfter bei Erwachsnen als bei Kindern festgestellt. Kinder sind sich der Gefahren einfach nicht bewusst und ahmen die Fehler der "Großen" nach - oft mit katastrophalen Folgen.
Die Bundespolizei führt aus diesem Grund Präventionsveranstaltungen an Schulen durch, die an oder in der Nähe dieser bahnpolizeilichen Schwerpunkte ansässig sind. Für interessierte Schulen oder Elternvereine ist die Bundespolizeiinspektion Hannover unter der Telefon-Nummer 0511- 30365-1030 erreichbar.
Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Hannover Pressesprecher Detlef Lenger Telefon: 0511 303 65 1030 o. Mobil: 0162/4829764 E-Mail: detlef.lenger@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

