BPOL-PW: Bundespolizei nimmt Polen mit Einreiseverbot gleich zweimal fest

Pasewalk/ Stralsund (ots) - Gestern Abend, gegen 22 Uhr fiel den Beamten der Bundespolizei auf dem Bahnhof Stralsund einen Reisender auf, den sie anschließend kontrollierten. Die fahndungsmäßige Überprüfung ergab, dass der 33 - jährige polnische Staatsangehörige durch das Ausländeramt Hamburg zur Festnahme ausgeschrieben war. Zudem lag gegen ihn seit September 2009 ein Einreiseverbot für Deutschland vor, weil er mehrfach Straftaten begangenen hat.

Am gleichen Tag um 15 Uhr hatte die Bundespolizei in Pasewalk den Mann an der Grenze zu Polen festgestellt und ihn aus demselben Grund nach Polen zurückgeschoben und an die dortigen Behörden übergeben. Da gegen den Mann im Heimatland aber keinerlei Haftgrund vorlag, wurde er auf freien Fuss gesetzt. Dreister Weise ist er unmittelbar danach erneut ins Bundesgebiet eingereist.

Die Ermittlungen ergaben weiter, dass der Mann bereits sieben Mal gegen das Einreiseverbot verstoßen hatte und immer wieder durch Polizeikräfte aufgegriffen wurde. Er wird in den heutigen Abendstunden am ehemaligen Grenzübergang Pomellen den polnischen Grenzschutz übergeben.

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