Kiel (ots) - 19-jähriger wollte noch in den bereits fahrenden Zug.
Heute Morgen, 21.06.2012, kam es im Kieler Hauptbahnhof zu einem schweren Personenunfall. Gegen 04.30 Uhr wollte ein 19-jähriger Mann aus Bad Malente noch die Regionalbahn Richtung Lübeck erreichen. Da der Zug bereits angefahren war, lief der junge Mann neben dem Zug her und schlug mit der Hand gegen den hinteren Teil des Zuges. Er wollte so wohl auf sich aufmerksam machen, damit die Regionalbahn nochmals hält. Bei dieser Aktion geriet der 19-jährige ins Stolpern und stürzte zwischen Bahnsteig und Zug in den Gleisbereich. Ein Freund des Verunfallten hatte den Unfall beobachtet und verständigte sofort den Rettungsdienst und die Bundespolizei. Die Bundespolizei sorgte wiederum dafür, dass das betroffene Gleis für den Rettungseinsatz gesperrt wurde (04.40 - 05.20 Uhr) und war unverzüglich mit einer Streife vor Ort. Die schnell eintreffenden Rettungskräfte stellten bei dem im Gleisbereich liegenden jungen Mann Kopfverletzungen sowie schwere Beinverletzungen - vermutlich durch den Sturz - fest. Der 19-jährige wurde durch die Rettungskräfte in eine Kieler Klinik transportiert.
Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kiel Pressesprecher Gerhard Stelke Telefon: 0431 98 071 119 mobil : 0171 24 72 898 E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de www.bundespolizei.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen. Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr. Dazu gehören insbesondere: - der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, - die bahnpolizeilichen Aufgaben - die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter www.bundespolizei.de.

