BPOL-KI: Fehmarn
Lübeck: Migrationsroute Vogelfluglinie, 4 Tage aus Sicht der Bundespolizei

Puttgarden/Lübeck (ots) - Vierzehn Fälle von unerlaubter Einreise / unerlaubtem Aufenthalt. Von Donnerstagmittag bis Sonntagnacht wurde die Dienststelle der Bundespolizei im Fährhafen Puttgarden nicht leer. Donnerstag wurde ein jugendlicher Iraner (16 Jahre) durch die Gemeinsame Fahndungsgruppe (Bundespolizei/Landespolizei/Zoll kontrolliert. Freitag und Samstag kontrollierte die Bundespolizei einen 33-jährigen Mann aus Somalia, einen 18-jährigen aus Afghanistan und einen 28-jährigen Mann aus Tunesien. Sonntag übergaben Zollbeamte der Bundespolizei dann zwei Algerier (19 bzw. 23 Jahre), Bundespolizisten kontrollierten anschließend zwei Iraner (27 Jahre und eine Iranerin (29 Jahre), sowie zwei Jugendliche aus Afghanistan (16 Jahre). In der Nacht von Sonntag auf Montag kontrollierte die Bundespolizei dann noch 3 Georgier, 19, 22 und 38 Jahre alt. In sämtlichen Fällen hatten die Personen entweder nicht die erforderlichen Papiere oder legten gefälschte Papiere vor. Sie waren sowohl in Reisebussen, als auch in Zügen in Richtung Dänemark und aus Dänemark kommend unterwegs. Da sich die Personen nicht ordnungsgemäß ausweisen konnten, wurden in den Bundespolizeirevieren Puttgarden und Lübeck die zur Identitätsfeststellung erforderlichen polizeilichen Maßnahmen durchgeführt. Die Jugendlichen wurden anschließend in Absprache mit der Ausländerbehörde an Jugendhilfeeinrichtungen übergeben. Bei den anderen Personen wurde je nach Einzelfall Haft angeordnet oder sie wurden an eine Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet. Gegen den 38-jährigen Georgier lag ein Haftbefehl vor. Da er die Ersatzfreiheitsstrafe nicht zahlen konnte, wurde er durch die Bundespolizei in die Justizvollzugsanstalt Lübeck eingeliefert.

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