BPOL-KI: Reinfeld: Rucksack sorgte für Bahnhofssperrung
Reinfeld (ots) - Reinfelder Bahnhof und Zugverkehr zwischen Lübeck und Bad Oldesloe waren rund zweieinhalb Stunden lahmgelegt.
Heute Vormittag, gegen 08.30 Uhr, bemerkte ein Zugbegleiter in einer Regionalbahn von Lübeck nach Hamburg, auf einem Sitz einen Rucksack. Da dieser augenscheinlich Niemandem zuzuordnen war und ein Besitzer nicht zu ermitteln war, wurde die Bundespolizei alarmiert. Der Zug blieb im Reinfelder Bahnhof stehen und nach Inaugenscheinnahme des herrenlosen Rucksacks wurde entschieden, Bahnhof und Bahnstrecke zu sperren. Entschärfer der Bundespolizei aus Hamburg wurden angefordert, die Bahn richtete einen Schienenersatzverkehr ein. Nach Eintreffen der Entschärfer wurde der Rucksack geröntgt und anschließend vorsichtig geöffnet. Glücklicherweise konnte dann Entwarnung gegeben werden, im Rucksack befanden sich lediglich Schulsachen. Gegen 11.15 Uhr löste die Bundespolizei die Absperrmaßnahmen auf, die Strecke wurde wieder freigegeben.
Die Bundespolizei weist an dieser Stelle nochmals eindringlich darauf hin, dass jede/r Bahnreisende für seine/ihre Gepäckstücke verantwortlich ist. Vergessene oder anders abhanden gekommene persönliche Gegenstände sollten unmittelbar nach festgestelltem Fehlen verlustig gemeldet werden, da die Kosten für derartige Einsätze sowie entstehende Kosten des jeweiligen Betreibers sehr hoch sind. Eine Inregressnahme des Verursachers kann in Betracht kommen.
Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kiel Pressesprecher Gerhard Stelke Telefon: 0431 98 071 119 mobil : 0171 24 72 898 E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de www.bundespolizei.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen. Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr. Dazu gehören insbesondere: - der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, - die bahnpolizeilichen Aufgaben - die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter www.bundespolizei.de.

