BPOL-KI: Fehmarn: Zwei Schleusungsversuche endeten bei der Bundespolizei
Kiel (ots) - Innerhalb von 24 Stunden war für zwei Iraner und zwei Armenier vorerst "Endstation" bei der Bundespolizei im Fährhafen Puttgarden. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kontrollierten Beamte der Bundeszollverwaltung einen Pkw mit fünf Insassen, der zur Fähre in Richtung Dänemark unterwegs war. Da zwei Personen keinerlei Ausweispapiere vorweisen konnten und der Verdacht einer Schleusung vorlag, wurden alle fünf Personen zuständigkeitshalber an die Bundespolizei übergeben. Dort stellte sich heraus, dass drei Personen ( 2 Norweger, 46 Jahre alt und ein Iraner, 35 Jahre alt) gültige Grenzübertrittspapiere bei sich hatten. Die beiden anderen Personen in ihrer Begleitung stammten ebenfalls aus dem Iran und waren im Alter von 15 bzw. 23 Jahren. Nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen konnten die drei Personen mit Ausweispapieren gestern Mittag ihre Reise fortsetzen. Die zwei jüngeren Iraner brachten ein Schutzersuchen vor und wurden an eine Erstaufnahmeeinrichtung weitergeleitet.
Gestern Abend kontrollierten Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Schengen Süd (Bundespolizei / Landespolizei / Zoll) dann einen Pkw mit drei Insassen, ebenfalls Fahrtrichtung Dänemark. Der Fahrer, 38 Jahre alt, stammte aus Armenien und war im Besitz eines französischen Aufenthaltstitels. Seine beiden Mitfahrer konnten sich nicht ausweisen, also mussten auch in diesem Fall alle drei Personen mit in die Dienststelle der Bundespolizei. Dort wurde ermittelt, dass auch die beiden ausweislosen Personen, 24 und 26 Jahre alt, aus Armenien stammen. Sie äußerten gegenüber den Beamten, dass sie nicht in Deutschland bleiben wollten, sondern zurück nach Frankreich wollen. Demzufolge ist geplant, sie nach Frankreich zu überstellen. Der Fahrer konnte nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro die Dienststelle der Bundespolizei verlassen.
Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kiel Pressesprecher Gerhard Stelke Telefon: 0431 98 071 119 mobil : 0171 24 72 898 E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de www.bundespolizei.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen. Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr. Dazu gehören insbesondere: - der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, - die bahnpolizeilichen Aufgaben - die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter www.bundespolizei.de.

