Bundespolizeiinspektion Bremen: BPOL-HB: Taschendiebstahl und Computerbetrug in Norddeutschland:
Bundespolizisten nehmen diebisches Duo fest
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Bundespolizeiinspektion Bremen: BPOL-HB: Taschendiebstahl und Computerbetrug in Norddeutschland:
Bundespolizisten nehmen diebisches Duo fest
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BPOL-HB: Taschendiebstahl und Computerbetrug in Norddeutschland: Bundespolizisten nehmen diebisches Duo fest

Bremen (ots) - 19.09.2011

Delmenhorst / Bremen / Ganderkesee / Rotenburg / Visselhövede / Soltau / Stade / Großburgwedel

Fahnder der Bundespolizeiinspektion Bremen haben ein professionelles Taschendiebstahlspärchen überführt.

Erst spähte das bulgarische Pärchen (m 18 / w 25) aus Bremen die Geheimzahlen aus. Dann stahlen sie zielgerichtet Geldbörsen mit den EC-Karten.

Selbst eine ältere Dame mit Rollator (zwei Bilder einer Überwachungskamera) wurde beim Geldabheben in einer Bank in Delmenhorst ihr Opfer. Zuerst sahen sie der Frau beim Eingeben der Geheimzahl über die Schulter. Wohin sie ihre Geldbörse steckte, sahen sie ebenfalls genau. Schon beim Verlassen der Bank stahlen sie ihre Geldbörse mit 500 Euro, die die Dame gerade abgehoben hatte. Wenig später erschien das Pärchen anders gekleidet an Geldautomaten und versuchte hohe Beträge abzuheben.

Die Bundespolizisten kannten zunächst nur Videoaufzeichnungen von den Diebstählen aus Norddeutschland. Dabei waren Aufzeichnungen eines Diebstahls vom 06.08. in der Bank in Delmenhorst und vom 16.08. in einer Straßenbahn in Bremen.

Am 19.09.2011 erkannten die Bundespolizisten das Pärchen auf dem Bremer Bahnhofsvorplatz. Augenscheinlich suchte das diebische Duo nach einem Opfer. Sie wurden vorläufig festgenommen. Die beiden hatten US-Dollar und Schweizer Franken bei sich. Diverse Beweismittel wurden sichergestellt. Nach ersten Ermittlungen können dem Pärchen weitere Diebstähle im August in Ganderkesee, Rotenburg, Stade, Visselhövede, Soltau und Großburgwedel zugeordnet werden.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei davor, Geheimzahlen unverdeckt einzugeben. Und Geldbörsen sollten in den Innentaschen getragen werden. Besonders Damen in der zweiten Lebenshälfte gehören zu den bevorzugten Opfern.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Bremen
Pressesprecher
Holger Jureczko
Telefon: 0421 16299-641 o. Mobil: 0172 893 8080
E-Mail: holger.jureczko@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de