BPOL-HH: Geschäftsmann vergisst Aktentasche im Hamburger Hauptbahnhof- Bundespolizei ermittelt Beschuldigte nach Fundunterschlagung-
Hamburg (ots) - Geschäftsmann vergisst Aktentasche im Hamburger Hauptbahnhof- Bundespolizei ermittelt Beschuldigte nach Fundunterschlagung-
Am 27.01.2012 gegen 15.45 Uhr konnten Bundespolizisten nach intensiven Ermittlungen eine Beschuldigte (55) nach einer Fundunterschlagung im Hamburger Hauptbahnhof ermitteln.
Zuvor erschien ein Geschäftsmann (Alter nicht bekannt) aus Wien im Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof und zeigte den Verlust seiner Aktentasche (Inhalt: I-Pad/Geschäftsunterlagen- materieller Wert rund 900 Euro) an. Bei dem Kauf einer Fahrkarte hatte der Mann die Aktentasche an einem Fahrkartenautomat abgestellt und vergessen. Bei einer später durchgeführten Nachschau war die Tasche verschwunden.
Bundespolizisten führten eine Videosichtung entsprechender Überwachungskameras durch und konnten eine Reinigungskraft auf dem gesicherten Material feststellen, die die Aktentasche an sich genommen hatte. Bei einer Durchsuchung einiger Materialräume für Reinigungskräfte im Bahnhof wurde die Aktentasche in einem Schrank von Bundespolizisten aufgefunden und sichergestellt. Die Beschuldigte wurde dem Bundespolizeirevier zugeführt. Trotz des gesicherten Videomaterials war die Reinigungskraft nicht geständig.
Bundespolizisten leiteten ein Strafverfahren (Unterschlagung) ein; nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen konnte die 55-Jährige das Polizeirevier wieder verlassen.
Die Hamburger Bundespolizei warnt:
Fundunterschlagung ist kein Kavaliersdelikt und kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft werden.
Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Hamburg Jenfelder Allee 70a 22043 Hamburg Pressesprecher Rüdiger Carstens Mobil 0172/4052 741 E-Mail: ruediger.carstens@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

