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So nicht - Achtung Lebensgefahr !

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BPOL-HH: Ferienbeginn in Hamburg: Kinder sollen Schulferien gefahrlos verbringen- Die Bundespolizei in Hamburg warnt: Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz -

    Hamburg (ots) - Ferienbeginn in Hamburg: Kinder sollen Schulferien gefahrlos verbringen- Die Bundespolizei in Hamburg  warnt: Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz -

    +++ Zwei Fotos  zur Thematik sind als Anlage beigefügt +++

    Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Hamburg kommt es trotz intensiver Präventionsarbeit  immer wieder zu gefährlichen Situationen mit spielenden Kindern an den Bahnanlagen.  Die Bundespolizei in Hamburg hat in den vergangenen Jahren festgestellt, dass gerade während der Schulferien die Einsätze der Bundespolizei im Zusammenhang mit spielenden Kindern an Bahnanlagen zugenommen haben.

    " Wir appellieren an Eltern und Erziehungsberechtigte: Weisen Sie Ihre Kinder auf die besonderen Gefahren der Bahnanlagen hin und halten Sie Ihre Kinder von den Bahnanlagen fern. Achten Sie darauf, was Ihre Kinder tun und wo sie sich aufhalten." "Prävention ist ein nachhaltiges und zentrales Thema für die Bundespolizei und die DB AG." "Neben polizeilicher Präsenz ist die Präventionsarbeit eine wichtige Säule zur Verhinderung von Unfällen." "In Hamburg werden durch unsere Bürgerkontaktbeamten der Bundespolizei jährlich bis zu  1500 Kinder und Jugendliche im Rahmen von Präventionsunterrichten zum Thema "Gefahren an Bahnanlagen" geschult."

    Kostenloser Flyer "Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz" gibt es in jeder Hamburger Bundespolizeidienststelle; weitere Informationen sind unter www.bundespolizei.de abrufbar.

    Damit Ihre Kinder die Schulferien gefahrlos verbringen können, hat die Bundespolizeiinspektion Hamburg einige Hinweise zu möglichen Gefahren an Bahnanlagen für Sie aufgestellt: (keine abschließende Auflistung von den Gefahren) Moderne Züge sind leise. Sie sind erst unmittelbar vor Passieren des eigenen Standortes zu hören.

    Züge fahren sehr schnell, bis zu 250 km/h. Die Anhaltewege sind entsprechend lang. Sie betragen zwischen 500 und 2000 Meter.

    Züge sind aufgrund der Geschwindigkeit erst ab 200 Meter vom Betrachter aus zu erkennen. Rechnet man die eigene Reaktionszeit noch mit ein, reicht dies häufig nicht mehr, um sicher die Gleise zu verlassen.

    Auch außerhalb der Schienen droht durch die Sogwirkung schnell vorbeifahrender Züge Gefahr. Personen können vom Sog mitgerissen werden.

    Auf die Schienen gelegte und von Zügen zerfahrene Steine bilden scharfkantige Splitter, die wie bei einer Explosion unkontrolliert umherfliegen. Die Splitter können zu schweren Verletzungen und Sachschäden führen.

    Züge fahren überwiegend mit Strom. Die Oberleitungen führen 15.000 Volt. Eine Annährung kann zu einem tödlichen Stromschlag führen.

    Alle Eingriffe in die Sicherheit des Bahnverkehrs sind keine "Kinderstreiche" sondern werden von der Bundespolizei als Straftaten verfolgt. Darüber hinaus kann die Deutsche Bahn AG bei entstandenen Schäden zivilrechtlich Schadenersatz fordern. Diese Ersatzansprüche gelten als vollstreckbare Titel bis zu 30 Jahre.


Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Hamburg
Klosterwall 6
20095 Hamburg
Pressesprecher
Rüdiger Carstens
Telefon: 040/309 627-215 o. Mobil 0172/4052 741
Fax: 040 303 99609
E-Mail: ruediger.carstens@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

Die Bundespolizei untersteht mit ihren rund 40.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dem Bundesministerium
des Innern. Ihre polizeilichen Aufgaben umfassen
insbesondere den grenzpolizeilichen Schutz des
Bundesgebietes und die Bekämpfung der grenzüberschreitenden
Kriminalität, die Gefahrenabwehr im Bereich der Bahnanlagen
des Bundes und die Sicherheit der Bahnreisenden,
Luftsicherheitsaufgaben zum Schutz vor Angriffen auf die
Sicherheit des zivilen Luftverkehrs sowie den Schutz von
Bundesorganen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de
oder unter oben genannter Kontaktadresse.