BPOL-HH: Schwerpunkteinsatz in der S-Bahnstation Reeperbahn - Bundespolizei kontrolliert über 5000 Personen -

    Hamburg (ots) - Schwerpunkteinsatz in der S-Bahnstation Reeperbahn - Bundespolizei kontrolliert  über 5000 Personen -

    Die Bundespolizeiinspektion Hamburg führte in der Nacht vom 18.07.2009 auf den 19.07.2009 in der Zeit von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr einen Schwerpunkteinsatz im  S-Bahnhaltepunkt Reeperbahn durch. Über 100 Bundespolizisten, darunter Polizeibeamte der Bundespolizeiabteilung Duderstadt (Bundesbereitschaftspolizei),     waren an dem Einsatz beteiligt. Die mit S-Bahnen anreisenden Reeperbahnbesucher (ca.13.500 Personen) wurden  in eingerichteten Kontrollstellen innerhalb der S-Bahnstation einer Personenkontrolle zugeführt, relevante Personen wurden nach gefährlichen Gegenständen bzw. Waffen durchsucht. Weiterhin wurden Kontrollen hinsichtlich des Glasflaschenverbotsgesetzes der Freien und Hansestadt Hamburg durchgeführt.

    Ergebnis der Einsatzmaßnahmen:

    Personenkontrollen: 5371 - Verstöße gegen das Glasflaschenverbot: 80 -

    Festnahmen: 1 Haftbefehl - Gewahrsamnahmen: 2 -

    Beschlagnahme/Sicherstellung:

    BTM (rauschgiftverdächtige Substanzen): 10 Beutelchen - Messer: 24 - Tränengassprays: 20 - Teleskopschlagstock: 1 -

    Besondere Vorfälle:

    Während der Kontrollmaßnahmen der Bundespolizei wurde eine Hamburgerin (51) fahndungsmäßig überprüft. Ergebnis: Die Frau  wurde seit September 2009 mit einem Haftbefehl wegen Beleidigung in mehreren Fällen gesucht. Die Gesuchte hat noch eine Freiheitsstrafe von 90 Tagen zu verbüßen, eine geforderte Geldstrafe konnte die 51-Jährige nicht zahlen. Bundespolizisten veranlassten die Zuführung in die zuständige Haftanstalt.

    Bei den sichergestellten Messern handelt es sich zum Teil um sogenannte gefährliche Gegenstände, die nicht unter das Waffengesetz fallen, sondern aufgrund ihrer Beschaffenheit  unter die Waffenverbotsverordnung für "Waffenfreie Zonen" der Stadt Hamburg fallen. Zuständigkeitshalber übernimmt die Polizei Hamburg die weitere Sachbearbeitung in diesen Fällen.

    Hintergrund für den durchgeführten Schwerpunkteinsatz:

    "Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Hamburg ist es im Jahr 2008 und im ersten Halbjahr 2009 zu einer Häufung von Körperverletzungsdelikten gekommen. Die Mehrzahl dieser Taten wurden vorwiegend von  alkoholisierten Personen im Alter von 18 bis 25 Jahren begangen." "Weiterhin stellte die Bundespolizei fest, dass bei diesen Personen teilweise eine aggressive Grundstimmung vorhanden war und die Hemmschwelle zur Ausübung von Gewalttaten sehr niedrig  gewesen ist."

    "Insgesamt zieht die Bundespolizeiinspektion Hamburg bei dem durchgeführten Einsatz eine positive Bilanz. Durch eine starke bundespolizeiliche Präsenz ist es trotz eines sehr hohen Reiseaufkommens zu keinen relevanten Gewalttaten in der S-Bahnstation gekommen. " "Die Zusammenarbeit der Bundespolizei und der Polizei Hamburg hat sich auch in diesem Einsatz bewährt."

    Hinweis:

    Die in Anführungsstrichen gesetzten Absätze können ohne Rücksprache als Zitate des Pressesprechers der Bundespolizeiinspektion Hamburg - Rüdiger Carstens -  übernommen werden.


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