BPOL-HH: Wenn der Vater mit dem Sohn an den Bahngleisen fotografiert ... Bundespolizei warnt vor den Gefahren an Bahnanlagen -
Hamburg (ots) - Wenn der Vater mit dem Sohn an den Bahngleisen fotografiert ... Bundespolizei warnt vor den Gefahren an Bahnanlagen -
+++ Eine Luftaufnahme vom Bahnhof und der Brücke ist in der digitalen Pressemappe abgelegt +++
11 Züge mit insgesamt 133 Minuten Verspätungen, Einsatzmaßnahmen der Bundespolizei und ein Ordnungswidrigkeiten (OWI) - Verfahren waren das Ergebnis nach einem unerlaubten Aufenthalt im Gleisbereich am Bahnhof Meckelfeld.
Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei begab sich ein Lüneburger (56) mit seinem 13-jährigen Sohn am 09.06.2009 gegen 17.30 Uhr am Bahnhof Meckelfeld in den Gleisbereich um Bahnanlagen und Züge zu fotografieren. Dazu kletterten Vater und Sohn mit der Fotoausrüstung über einen Zaun auf das Bahngelände. Anschließend spazierten sie auf einem Kabelschacht entlang der Gütergleise bis zur Brücke "Rehmendamm". Ca. 0,5 Meter entfernt vom Gütergleis baute der Vater unter der Brücke ein Stativ auf, um entsprechende Aufnahmen anfertigen zu können.
Alarmierte Bundespolizisten veranlassten eine Streckensperrung für die Bahnstrecke Hamburg - Harburg / Maschen. Beide "Hobby - Fotografen" wurde umgehend durch Bundespolizisten aus dem Gefahrenbereich verbracht.
Der Vater wurde eingehend über die Gefahren an den Bahnanlagen aufgeklärt. Gegen den 56- Jährigen leiteten Bundespolizisten ein OWI- Verfahren ein.
Durch den Einsatz musste die Bahnstrecke von ca. 18.11 Uhr bis 18.17 Uhr gesperrt werden.
"Wir warnen eindringlich vor den Gefahren an Bahnanlagen. Der Aufenthalt im Gleisbereich ist verboten, Gleise dürfen nur an den hierfür bestimmten Stellen überquert werden." "Durch leichtsinniges Verhalten an Bahnanlagen kommt es häufig zu Unfällen mit schwersten Verletzungen." Weiterhin müssen Personen, die Betriebsstörungen im Bahnbereich verursachen, mit erheblichen Schadensersatzforderungen durch den Geschädigten rechnen."
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