BPOLD-H: Ermittlungsbeamte der Bundespolizei in der Grafschaft Bentheim
Hannover (ots) - Auf Einladung der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim trafen sich am Mittwoch und Donnerstag alle Leiter der Ermittlungsdienste sowie die Leiter der Sachbereiche Kriminalitätsbekämpfung aus den Bundesländern Niedersachsen, Bremen und Hamburg. Die regelmäßig durch die Bundespolizeidirektion Hannover initiierte Arbeitsbesprechung fand erstmals in den Diensträumen der Inspektion Bad Bentheim an der niederländischen Grenze statt. Es wurde umfangreich über die Tätigkeiten der Ermittler aus den verschiedenen Dienststellen berichtet. Auf der Tagesordnung standen verschiedene Themen wie die Vermögensabschöpfung bei Straftätern, Neuerungen in der Kriminaltechnik inklusive der elektronischen Abnahme von Fingerabdrücken, Erfolge durch Auswertung von DNA-Spuren sowie aktuelle Informationen über neue Bearbeitungssysteme für die Ermittlungsbeamten.
Ein Hauptthema war die hohe Anzahl der zu bearbeitenden Strafanzeigen innerhalb der Behörde. Insbesondere an den Bahnhöfen in Hamburg und in Hannover ist die Anzahl der Gewaltdelikte auf einem anhaltend hohen Niveau.
"Die Auslastung des Ermittlungsdienstes der Inspektion Bad Bentheim ist bei 100 %", so der Gastgeber Polizeihauptkommissar Thomas Webel. "Mit der Verfolgung der Straftaten im Bereich der grenzüberschreitenden Kriminalität, insbesondere den zahlreichen Fällen der unerlaubten Einreise und Schleusungskriminalität, sowie der Betäubungsmitteldelikte, aber auch im Bereich der bahnpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung leisten die Ermittler umfangreiche Arbeit", führte der Leiter des Ermittlungsdienstes weiter aus. Neben den Ermittlungstätigkeiten wird auch der Bereich der Kriminalprävention in den zur Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim gehörenden Revieren Bunde, Emden, Oldenburg und Osnabrück federführend betreut. Der erste Tag der Arbeitsbesprechung wurde am Abend bei einem gemeinsamen Essen in der alten Feuerwehr in Bad Bentheim (Altes Museum) fortgesetzt und mit dem Nachtwächterrundgang in Bad Bentheim abgerundet.
Alle Teilnehmer waren sich am Ende des zweiten Tages einig, dass trotz der umfangreichen Themenvielfalt sowie der langen Anreise in die Grafschaft Bentheim eine Wiederholung einer solchen Besprechung in Bad Bentheim folgen sollte.
Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Hannover Möckernstraße 30 30163 Hannover Pressestelle Sandra Perlebach Telefon: +49 511 67675-4102 E-Mail: sandra.perlebach@polizei.bund.de www.bundespolizei.de






