Berlin (ots) - Auf dem S-Bahnhof Ahrensfelde kam es heute Morgen zwischen zwei betrunkenen Männern zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Ernsthaft verletzt wurden sie dabei nicht. Bundespolizisten leiteten schließlich Strafverfahren wegen gegenseitiger gefährlicher Körperverletzung ein. Eine Reisende hatte den Streit der beiden in der Bahnhofshalle bemerkt und über den Notruf 110 die Polizei alarmiert. Zeitgleich wurden Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn durch laute Geräusche auf die Auseinandersetzung aufmerksam und eilten zu den Streithähnen. Ihren Aussagen zufolge waren die beiden 35 und 56 Jahre alten Männer gegen 01:40 Uhr aus bisher unbekannter Ursache in Streit geraten. Dieser eskalierte schließlich, als der Ältere seinem Kontrahenten eine Bierflasche auf den Kopf schlug. Der 35-jährige Geschädigte schlug daraufhin seinem Angreifer mit der flachen Hand ins Gesicht. Sichtbare Verletzungen erlitt er durch die Attacke nicht. Die beiden polizeibekannten Männer lehnten eine ärztliche Versorgung ab. Sie blieben auf freien Fuß.
Ein ähnlicher Vorfall war bereits am Samstagvormittag auf dem S-Bahnhof Treptower Park zu verzeichnen. Dort gerieten ebenfalls zwei Männer in Streit, nachdem ein 35-jähriger Steglitzer lautstark ausländerfeindliche Parolen über den Bahnsteig rief. Auf die, Bitte die Parolen zu unterlassen, bedrohte dieser seinen ein Jahr jüngeren Kontrahenten mit einem Stein. Dem 34-Jährigen gelang es, seinen Widersacher zu entwaffnen. Anschließend schubste er ihn eine Treppe hinunter und trat ihm gegen den Kopf als dieser bereits am Boden lag. Alarmierte Bundespolizisten nahmen den Mann kurz darauf fest. Der Steglitzer kam in ein Krankenhaus.
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