BPOLD-B: Bundespolizei nimmt am Wochenende mehrere Täter nach Gewaltdelikten fest

Berlin (ots) - Am vergangenen Wochenende kam es zu mehreren Gewaltdelikten in S-Bahnen bzw. auf S-Bahnhöfen in Berlin. Die Bundespolizei nahm mehrere Täter fest.

Am Sonntagmorgen gegen 03:30 Uhr schlugen zwei 22 und 39 Jahre alte Berliner in einer S-Bahn der Linie 7 zwischen den Stationen Mehrower Allee und Ahrensfelde auf einen bisher unbekannten Mann ein. Zeugenaussagen zufolge ging dem Angriff ein Streit mit dem 22-Jährigen voraus. Gemeinsam mit dem 39-Jährigen schlug und trat er auf den Unbekannten ein, auch als dieser bereits am Boden lag. Der Geschädigte konnte schließlich am S-Bahnhof Ahrensfelde vor seinen Angreifern flüchten. Beamte der Berliner Polizei nahmen die beiden Männer vorläufig fest. Der 22-Jährige stand zum Tatzeitpunkt unter Alkoholeinfluss (1,81 Promille Atemalkohol).

Am Abend wurde ein 28-jähriger Berliner gegen 22:45 Uhr in einer S-Bahn der Linie 9 von drei Männern angegriffen. Seiner Aussage zufolge wurde er von einem der drei Täter festgehalten, während ihm die anderen beiden mit der Faust ins Gesicht schlugen. Einer würgte ihn sogar. Am S-Bahnhof Schöneweide flüchtete er schließlich aus der S-Bahn und alarmierte die Polizei. Bundespolizisten nahmen das Trio anhand der Personenbeschreibung wenig später am S-Bahnhof Altglienicke fest.

Bereits am Freitagabend nahm die Bundespolizei einen 41-jährigen Rumänen vorläufig fest. Er attackierte am Bahnhof Charlottenburg eine Bahn-Mitarbeiterin mit einem Messer. Sie sprach ihm zuvor ein Hausverbot aus. Ihr Kollege wehrte den Angriff erfolgreich ab, indem er dem Rumänen das Messer aus der Hand schlug. Verletzt wurde hier niemand. Der unter Alkoholeinfluss stehende Rumäne wurde später aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.

Am frühen Sonntagmorgen gerieten am Bahnhof Jannowitzbrücke mehrere Personen in Streit. Dabei schlug ein unbekannt gebliebener Mann einem 22-Jährigen eine Flasche auf den Kopf. Der Spandauer trug eine Kopfplatzwunde davon, die vor Ort medizinisch versorgt werden musste.

Zu einer ähnlichen Auseinandersetzung kam es am Samstagmorgen in der S2 zwischen Gesundbrunnen und Nordbahnhof. Hier verletzte ein Unbekannter einen 19-Jährigen mit einem messerartigen Gegenstand. Der Schöneberger erlitt eine zehn Zentimeter lange Schnittwunde im Gesicht und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Bundespolizei leitete in allen Fällen Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

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