BPOLD-KO: Verleihung der Afghanistan-Spange an Bundespolizisten

Bundespolizeidirektion Koblenz: BPOLD-KO: Verleihung der Afghanistan-Spange an Bundespolizisten
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Koblenz, Frankfurt, Trier, Kaiserslautern, Bexbach (ots) - In einer kleinen Feierstunde verlieh der Präsident der Bundespolizeidirektion Koblenz, Manfred Lohrbach, im Auftrag des Bundesministeriums des Inneren die Afghanistanspange an fünf Beamte seiner Behörde. Polizeidirektor Christof Baldus erhielt die Afghanistanspange in Gold. Polizeihauptkommissare Volker Laux und Norbert Bernhardt, Polizeihauptmeister Andreas Barner und Polizeiobermeister Dirk Baier wurden für ihre Verdienste die Afghanistanspange der Bundesrepublik Deutschland in Bronze verliehen.

Präsident Lohrbach würdigte in seiner Ansprache die Leistung der eingesetzten Beamten und hob die besondere Bedeutung der Afghanistanspange hervor. "Sie haben mit Ihrem Einsatz dazu beigetragen, dass Deutschland seine internationalen Verpflichtungen erfüllt und Afghanistan bei dem Aufbau einer rechtsstaatlichen Polizei geholfen wird."

Die Afghanistanspange ist eine besondere Auszeichnung und Anerkennung der Bundesrepublik Deutschland für diejenigen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, die bereit sind, sich den besonderen Herausforderungen eines Einsatzes der Projektgruppe Polizeiliche Aufbauhilfe Afghanistan zu stellen. Sie wurde im Dezember 2010 durch das Bundesministerium des Innern als Auszeichnung für die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten eingeführt. Die Spange wird in Bronze, Silber und Gold verliehen. Die Afghanistanspange in Gold ist für Kontingentsleiter und für Beamte mit mehr als 15 Monate Aufenthalt in Afghanistan vorgesehen.

Deutsche Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte beteiligen sich seit 2002 an der Ausbildung afghanischer Polizistinnen und Polizisten im Rahmen des bilateralen Projektes "German Police Project Team." Im bilateralen Polizeiberaterteam sind derzeit etwa 200 Polizisten aus Bund und Ländern eingesetzt, aus dem Bereich der Bundespolizeidirektion Koblenz 27 Beamtinnen und Beamte an den vier Standorten Kabul, Mazar-e Sharif, Kunduz und Feyzabad.

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