Köln (ots) - Zu laute Musik war der Auslöser für eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern in der Mittelrheinbahn; da die "Ermahnungen" nicht halfen, griff ein 63 Jähriger mit einer Bierflasche an und wurde im Anschluss am Boden liegend mit Fußtritten attackiert.
In der Nacht von Freitag auf Samstag hörten zwei junge Männer im Alter von 19 und 20 Jahren auf der Fahrt von Hürth Kalscheuren zum Bahnhof Köln Süd lautstark Musik. Mehrere Reisende fühlten sich gestört und so ermahnte ein 63 Jähriger mehrfach die jungen Männer und forderte diese auf, die Musik leiser zu drehen. Das interessierte sie aber wenig und so riss der ältere Herr einem der Männer eine Bierflasche aus der Hand und versuchte ihn damit zu schlagen. Ein anderer Reisender ging dazwischen, wobei er sich an Hand und Kopf verletzte. Mittlerweile ließen die "Musikmacher" keine Ruhe und führten die Auseinandersetzung mit dem älteren Herren fort. In einem Handgemenge fiel er zu Boden und die beiden Täter traten laut Zeugenaussagen auf ihn ein. Im Bahnhof Köln Süd kam die Landes- und Bundespolizei mit mehreren Einsatzkräften zur Hilfe. Der 63-jährige Mann sowie der 20-jährige Streitschlichter wurden aufgrund ihrer Verletzungen am Kopf- und im Handbereich zunächst in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.
Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurden die 19 und 20-jährigen Tatverdächtigen noch vor Ort entlassen.
Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung in mehreren Fällen. Die Ermittlungen dauern an.
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