BPOLD STA: Mann von Regionalexpress erfasst- Bundespolizei warnt vor gefährlichem Leichtsinn
Pulheim-Stommeln (ots) - Eine riskante Abkürzung über Bahngleise führte zu einem tragischen Unfall. Ein 27-jähriger Mann aus Aachen wurde heute Mittag von einem Zug im Bahnhof Stommeln erfasst. Dabei wurde der rechte Unterschenkel des Mannes abgetrennt. Nach notärztlicher Versorgung am Unglücksort wurde er in ein Frechener Krankenhaus eingeliefert.
Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizei ist der Mann ins Gleisbett gesprungen, um den Zug auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig zu erreichen. Er wollte seinen Zug nach Köln nicht verpassen. Dabei knickte er mit seinem Fuß um und stürzte. Ein durchfahrender Regionalexpress hat ihn dann erfasst. Aus eigener Kraft erreichte der Mann den Bahnsteig und konnte einen Notruf absetzen. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.
Der Bahnhof Stommeln war für den Zugverkehr etwa 15 Minuten gesperrt. Vier Züge erhielten eine Gesamtverspätung von 70 Minuten; 2 Züge fielen zum Teil aus.
In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei ausdrücklich vor dem unbefugten Betreten von Gleisanlagen. Abkürzungen über Gleise können lebensgefährlich sein.
Sachdienliche Zeugenaussagen nimmt die Bundespolizei rund um die Uhr unter der kostenfreien Hotline-Nummer 0800 6 888 000 entgegen.
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