FW-EN: Zwei Lkws stießen zusammen - 12 Stunden Einsatz.
Wetter (Ruhr) (ots) - Gestern gegen 15:00 Uhr wurde die Löschgruppe Grundschöttel zu einem Verkehrsunfall im Industriegebiet "Am Nielande" alarmiert. Vor Ort wurde festgestellt, dass aufgrund der Wetterbedingungen zwei Lkws miteinander kollidiert waren und bei einem Lkw der Tank aufgerissen war. Durch den anhaltenden Schneefall und der noch stark verschneiten Straße vermischte sich der auslaufende Dieselkraftstoff mit dem Schnee auf einer Fläche von ca. 600m² und es bestand die Gefahr, dass der Kraftstoff in die Kanalisation / Grundwasser gelangt. Die Löschgruppe Grundschöttel ließ zusätzliches Ölbindemittel zur Einsatzstelle bringen und alarmierte die Sondereinsatzgruppe technische Hilfeleistung nach. Die Einsatzkräfte bauten um den Gefahrenbereich Schutzdämme mittels Ölbinder, bauten den defekten Tank des Lkws aus und setzten in die umliegenden Kanäle Dichtkissen ein um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Des Weiteren wurde die Firma Lobbe zur Einsatzstelle bestellt. Ein Streuwagen von Straßen NRW streute den Bereich um, die Einsatzstelle mit Streusalz ab um eine ungehinderte An- und Abfahrt für die Löschfahrzeuge sowie für das Abschleppunternehmen zu ermöglichen. Der kontaminierte Schnee wurde mit einem Radlader zusammengeschoben und zur Entsorgung in Container der Firma Lobbe gefüllt. Anschließend wurde der Bereich mit einem Spezialfahrzeug für Schmutz und kontaminierte Flüssigkeiten mehrfach gereinigt. Ein besonderer Dank der Einsatzkräfte geht an die Firma AHE sowie an Annis Imbiss, die während der Einsatzdauer den durchnässten Blauröcken die Möglichkeit gaben sich aufzuwärmen, sowie Warmgetränke und Speisen in ausreichender Menge zur Verfügung stellten! Während dieses Einsatzes erfolgte eine weitere Alarmierung der Löschgruppen Grundschöttel / Volmarstein aufgrund eines Brandmelderalarmes in der Evangelischen Stiftung Volmarstein. Da die Löschgruppe Grundschöttel an der Einsatzstelle gebunden war wurde zusätzlich noch der Löschzug Alt-Wetter alarmiert. Eine Erkundung vor Ort ergab kein bestimmungsgemäßes Auslösen des Brandmelders. Der Löschzug Alt-Wetter rückte wieder ein, während die Löschgruppe Volmarstein die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle "Am Nielande" unterstützte. Die 32 Einsatzkräfte rückten nach 12 Stunden wieder in die Gerätehäuser ein.
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