POL-OL: Gemeinsame Presseerklärung der STA Oldenburg und der ZKI Oldenburg -Angemietete Fahrzeuge ins Ausland verschoben-

Oldenburg (ots) - Nach ca. 3-monatigen Ermittlungen, die unter der Federführung der Staatsanwaltschaft Oldenburg bei der Zentralen Kriminalinspektion in Oldenburg (ZKI) geführt wurden, konnten in dieser Woche drei aus Oldenburg und Delmenhorst stammende Männer im Alter von 27 - 40 Jahren festgenommen werden. Gegen die Männer waren bereits im Vorfeld Haftbefehle erlassen worden.

Die Männer stehen in Verdacht, gemeinsam mit weiteren Tatverdächtigen in den Bundesländern Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Berlin in betrügerischer Absicht Fahrzeuge (Baumaschinen, Kleintransporter und Pkw) angemietet und ins Ausland verschoben zu haben. Eine weitere Masche war das Abschließen von Leasingverträgen in betrügerischer Absicht. Bei den Anmietungen und beim Abschluss von Leasingverträgen legten die Tatverdächtigen gefälschte Ausweispapiere und Verdienstbescheinigungen vor. Sie nutzten diverse Aliaspersonalien. Eine größere Anzahl gefälschter Ausweispapiere konnte bei Durchsuchungsmaßnahmen aufgefunden werden. Weiterhin konnten vier unter Falschpersonalien geleaste Pkw sichergestellt werden.

Bereits vor Wochen waren in Litauen zwei zum Nachteil von Verleihfirmen aus Bremerhaven und Oldenburg betrügerisch angemietete Kleintransporter gesichert worden. An der polnisch-ukrainischen Grenze wurde eine Baumaschine (Minibagger) angehalten, die ebenfalls bei einer Oldenburger Verleihfirma angemietet worden war.

Die Ermittlungen, die auch nach den Verhaftungen noch nicht abgeschlossen sind, richteten sich insgesamt gegen neun Personen.

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Jürgen Steffens
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