POL-WHV: Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Oldenburg und der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland
Wilhelmshaven (ots) -
Brand des katholischen Kindergartens in Varel - Tatverdächtige in Untersuchungshaft VAREL - OLDENBURG. Nach umfangreichen, von Polizei und Staatsanwaltschaft mit erheblichem personellen und technischen Aufwand geführten Ermittlungen, konnte am vergangenen Samstag ein 23-Jähriger festgenommen werden. Er ist dringend verdächtig, in der Nacht zum 25.01.2012 sowohl in den städtischen als auch in den katholischen Kindergarten in Varel ein-gebrochen zu sein, um daraus zu stehlen, und anschließend in beiden Kindergärten Feuer gelegt zu haben, um so Spuren und Hinweise auf seine Täterschaft zu vernichten. Der katholische Kindergarten war dabei vollkommen niedergebrannt. Der Tatverdächtige war ins Visier der in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft arbeitenden und durch Beamte des Polizeikommissariats Varel verstärkten Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland geraten, nachdem in der Nacht zum 03.02.2012 im Vareler Ortsteil Winkelsheide in einen Druckereibetrieb eingebrochen, ein Kleintransporter entwendet und kurz darauf auf einem Gelände eines Verbrauchermarktes in der Mühlenstraße in Varel in Brand gesetzt worden war. Dabei wurden der 23-Jährige und seine 22-jährige Ehefrau durch eine Kamera des Verbrauchermarktes gefilmt. Der Tatverdächtige konnte anschließend durch Polizeibeamte identifiziert werden. In umfangreichen Vernehmungen durch Polizeibeamte der Ermittlungsgruppe und dem zuständigen Oberstaatsanwalt am Sonntag räumten beide Personen die Tat ein. Der Mann entschloss sich außerdem zu einer umfangreichen Schilderung weiterer von ihm begangener Taten, unter anderem auch der Brandstiftung in dem katholischen und der versuchten Brandstiftung in dem städtischen Kindergarten. Beide Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg noch am Sonntagabend der Haftrichterin beim Amtsgericht in Varel vorgeführt, die in den Nachtstunden gegen beide Personen die Untersuchungshaft anordnete. Jetzt befinden sich die beiden Vareler in Justizvollzugsanstalten. Die Ermittlungen, auch zu möglichen weiteren Straftaten der Tatverdächtigen, dauern an. Im Falle einer Verurteilung müsste der Hauptverdächtige mit einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen. Das Gesetz sieht für eine Brandstiftung Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren Eventuelle Rückfragen richten Sie bitte an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft: Frau Schmelzer: 0441 - 220 4708
Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland Pressesprecher Klaus-R. Harms Telefon: 04421/942-104 und am Wochenende über 04421 / 942-215 www.polizei-wilhelmshaven.de

