POL-VER: Glatte Autobahn wurden mehreren Fahrern zum Verhängnis - Fünf Unfälle in zwei Stunden - Keine Verletzten

Verden/Achim (ots) -

Schneebedeckte oder rutschige Fahrbahnen haben am Freitagmorgen 
mehrere Autofahrer auf der A 27 in Bedrängnis gebracht. Innerhalb von
zwei Stunden ereigneten sich auf dem Teilstück zwischen Kirchlinteln 
und Achim insgesamt fünf Unfälle, die allesamt mit teils heftigen 
Blech- aber ohne Personenschäden endeten. Für die betreffenden Fahrer
dürften die unfreiwilligen Rutschpartie trotzdem nicht ohne Folgen 
bleiben: Auf sie kommen Bußgelder in Höhe von bis zu 145 Euro sowie 
drei Punkte in Flensburg zu. 

Gegen 7 Uhr drehte sich auf der Richtungsfahrbahn Bremen bei 
Kirchlinteln ein 42-Jähriger Autofahrer aus Langenhagen und prallte 
gegen die Schutzplanke. Sein Opel-Astra blieb beschädigt und 
entgegengesetzt der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen liegen.
Da das Hindernis im Dunkeln kaum zu erkennen war, musste die Autobahn
kurzfristig voll gesperrt werden. Der Schaden beläuft sich auf zirka 
3.000 Euro. Nur eine halbe Stunde später ereignete sich ein paar 
Kilometer weiter der nächste Unfall: Eine 18-Jährige Fahranfängerin 
aus Langwedel krachte mit ihrem Opel Corsa bei Verden in die 
Leitplanken. Schaden hier zirka 500 Euro. Gegen 8 Uhr drehte sich in 
Höhe der Anschlussstelle Langwedel eine 65-jährige Verdenerin mit 
ihrem Ford Ka. Beschädigt blieb ihr Kleinwagen auf dem rechten 
Fahrstreifen entgegengesetzt der Fahrtrichtung liegen, konnte aber 
von Ersthelfern und Autobahnpolizisten zur Seite geschoben werden. An
dem Ford Ka entstand ein Schaden von 800 Euro. Wiederum 300 Meter 
weiter der nächste Unfall: Mit ihrer Mercedes C-Klasse drehte sich 
eine 46-Jährige Langwedelerin um die eigene Achse. Ohne dass es zu 
einer Berührung mit der Leitplanke oder anderen Autofahrern kam, kam 
das Fahrzeug unbeschädigt zum Stillstand. Weil die 46-Jährige danach 
aber nicht weiter reagierte und ihren Wagen auf der Fahrbahn stehen 
ließ, schuf sie eine zusätzlich Gefahr für nachfolgende Autofahrer. 
Laut Polizei ist es nur dem fahrerischen Können der Nachfolgenden und
einer gehörigen Portion Glück zu verdanken, dass es dadurch nicht zu 
weiteren Unfällen kam. Die 46-Jährige hätte richtig gehandelt, wenn 
sie ihren Wagen sofort auf den Pannenstreifen gelenkt und sich dorr 
von dem Schreck "erholt" hätte. So musste sie ein Verwarngeld von 35 
Euro bezahlen. Auch ein Lkw-Fahrer war an der kleinen Unfallserie 
beteiligt. In Höhe der Anschlussstelle Verden-Ost kam ein 24-jähriger
Sprinter-Fahrer ins Schleudern, drehte sich und prallte gegen die 
linke Schutzplanke. Der Fahrer blieb unverletzt. An seinem VW-LT 
entstand ein Schaden von 2.000 Euro. Nachdem die Streudienste mit 
ihren Fahrzeugen duchgekommen waren, gab es keine weiteren Unfälle 
mehr. Auf der A 1 wurden der Autobahnpolizei Langwedel keine Unfälle 
zwischen dem Bremer Kreuz und der Anschlussstelle Posthausen 
gemeldet. 

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Polizeiinspektion Verden / Osterholz
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Jürgen Menzel
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