POL-OL: ++ Gemeinsame Presseerklärung der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt
Ammerland und der Staatsanwaltschaft Oldenburg im "Holzklotz"-Fall
Oldenburg (ots) - Die Ermittlungen der Sonderkommission "Brücke" der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt / Ammerland und der Staatsanwaltschaft Oldenburg haben zur Verhaftung eines Tatverdächtigen geführt. Die 30-jährige männliche Person aus dem Ammerland ist dringend verdächtig, am Ostersonntagabend, den 23.03.2008, gegen 20.00 Uhr einen ca. 6 Kilogramm schweren Holzklotz von einer Autobahnbrücke zwischen dem Autobahnkreuz Oldenburg-Nord und der Anschlussstelle Oldenburg-Ohmstede geworfen zu haben. Der Holzklotz durchschlug auf der Beifahrerseite die Windschutzscheibe des Pkw einer vierköpfigen Familie und traf die 33-jähige Ehefrau und Mutter zweier Kinder, die noch am Unfallort ihren Verletzungen erlag.
Das Amtsgericht Oldenburg erließ am gestrigen Tage einen von der Staatsanwaltschaft Oldenburg beantragten Haftbefehl wegen Mordes und des vorsätzlichen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den Tatverdächtigen. Die Haftgründe sind die Schwere der Tat und eine aufgrund der Strafandrohung bestehende Fluchtgefahr. Auch wurde der Tatverdächtige heute aufgrund des erlassenen Haftbefehls von Ermittlern der Soko Brücke verhaftet und dem Haftrichter vorgeführt. Anschließend wurde er der Untersuchungshaft zugeführt. Der Tatverdächtige hat inzwischen im Rahmen einer Vernehmung den Vorwurf eingeräumt.
Sascha Weiß Stefan Schmidt
Polizeisprecher der Soko Brücke Sprecher der Staatsanwalt
ots Originaltext: Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland
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