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Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung, eine beispielhafte Arbeit für alle, Treffen der Brandschutzerzieher der Freiwilligen Feuerwehren des Kreises Herzogtum Lauenburg am 12.01.2010, Bild kann für redaktionelle Zwecke kostenlos verwendet werden.
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FW-RZ: Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung, eine beispielhafte Arbeit für alle. Treffen der Brandschutzerzieher der Freiwilligen Feuerwehren des Kreises Herzogtum Lauenburg am 12.01.2010

    Ratzeburg (ots) - Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung, eine beispielhafte Arbeit für alle (Foto kann für redaktionelle Zwecke kostenlos verwendet werden.)

    Das erste Treffen im neuen Jahr der Brandschutzerzieher der Freiwilligen Feuerwehren des Kreises Herzogtum Lauenburg stand ganz im Zeichen des Rückblicks auf 2009 und dem Ausblick auf 2010. Zugleich bildeten sich die Beauftragten der Ämter und Städte durch einen Vortrag des Schornsteinfegermeisters und Feuerwehrkameraden Henning Beck fort. Thema waren die Entstehung und Bekämpfung der wieder häufiger auftretenden Rußbrände in Schornsteinanlagen. Karl-Heinz Kreidel, Fachwart Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung, ist mit dem zurückliegenden Jahr sehr zufrieden: "Unsere Kameraden aus den Wehren haben 2009 insgesamt 2.086 Stunden für die Brandschutzerziehung investiert." Dabei konnten 3.788 Kinder und Jugendliche sowie 2.369 Erwachsene geschult und unterwiesen werden. Hinzu kommen noch ca. 3.400 Personen, die auf Messen, Kinderfesten, Räumungsübungen und dem kreisweiten Aktionstag am 6. Juni gezählt worden sind. Bei der Brandschutzerziehung werden je nach Altersstufe unterschiedliche Schwerpunkte in der Arbeit gelegt. "Die Jüngsten lernen gutes und böses Feuer voneinander zu unterscheiden und verrauchte Räume krabbelnd zu verlassen. Schulkinder erfahren im Unterricht alles rund um die Feuerwehr, vom Absetzen eines Notrufs über die Geräte bis hin zum Schlauch ausrollen", berichtet Anja Obermüller, Kreidels Stellvertreterin. In der Brandschutzaufklärung der Erwachsenen stehen Flucht- und Rettungswege oder auch die Bedienung eines Feuerlöschers im Vordergrund. Die notwendige Aufklärung findet in Kindergärten, Kinderhorten, Spielkreisen und in Schulen sowie bei Erwachsenen in Alten- und Seniorenheimen, in Seniorentreffs, an Elternabenden, in Betrieben und Krankenhäusern statt. So leisten die ehrenamtlichen Brandschutzerzieher einen wichtigen Teil des sogenannten vorbeugenden Brandschutzes und unterstützen die Verhinderung von Schadensfeuern. Seitdem es die Brandschutzerziehung im Bundesland Schleswig-Holstein gibt, ist die Anzahl der durch Kinder verursachten Feuer nachweislich zurückgegangen. Dazu gehört auch die Anzahl getöteter Kinder. Allein dies ist ausreichend Bestätigung für die Arbeit der Feuerwehrleute. Haben auch Sie Interesse an unserer Arbeit, so wenden Sie sich an Ihre Orts- oder Gemeindewehr oder an die Geschäftsstelle des Kreisfeuerwehrverbandes. Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung - denn vorbeugen ist besser als löschen.


Rückfragen bitte an:

Kreisfeuerwehrverband Hzgt. Lauenburg
Kreisgeschäftsführerin
Gabriele Heitmann
Telefon: 04156-215
E-Mail: kfv-herzogtum-lauenburg@t-online.de