Bundespolizeidirektion München: Mit zwei Haftbefehlen gesucht - Bundespolizei nimmt Gesuchten in Nürnberg fest - - 40 Monate Haft -
Nürnberg (ots) - Beamte der Bundespolizei haben gestern Nachmittag (21. Februar) im Hauptbahnhof einen 32-Jährigen festgenommen, der mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde.
Bei einer Routinekontrolle im Nürnberger Hauptbahnhof hatten die Bundespolizisten festgestellt, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth und vom Amtsgericht Hersbruck zur Festnahme ausgeschrieben war. Der Wohnsitzlose war wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und vier Monaten verurteilt worden. Die Strafe hatte er aber nicht angetreten. Seit Dezember letzten Jahres suchte die Staatsanwaltschaft deshalb nach dem Mann. Auch das Amtsgericht Hersbruck hatte einen Haftbefehl erlassen. Dort wurde er wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht.
Die Bundespolizisten nahmen den Verurteilten fest und lieferten ihn zur Strafvollstreckung in die Justizvollzugsanstalt Nürnberg ein.
Rückfragen bitte an: Rainer Schlemmer Bundespolizeiinspektion Nürnberg Bahnhofsplatz 6 - 90443 Nürnberg Telefon: 0911 20 55 51 105 E-Mail: bpoli.nuernberg.presse@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg mit Ihren circa 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist mit 16.082 qkm die flächenmäßig größte Bundespolizeiinspektion in Bayern. Sie betreut mehr als 1.820 Bahnkilometer mit 304 Bahnhöfen und Haltepunkten. Ihr bahnpolizeilicher Zuständigkeitsbereich erstreckt sich vom Landkreis Forchheim im Nordosten bis zum Landkreis Neu-Ulm im Südwesten und umfasst auch die Schnellfahrstrecke Nürnberg - Ingolstadt. Ihr gehören die Bundespolizeireviere in Augsburg, Ansbach und Ingolstadt an. Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg hat die Aufgabe, auf dem Gebiet der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren, die den Benutzern, den Anlagen oder dem Betrieb der Bahn drohen oder beim Betrieb der Bahn entstehen oder von den Bahnanlagen ausgehen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.

