BPOL-KS: 16-Jährige aus Kenia nach Deutschland geschleust

Gießen (ots) - Im Rahmen einer Routinekontrolle der Bundespolizei konnte ein Schleusungsfall im Bereich Gießen aufgedeckt werden. Ein bislang unbekannter Mann schleuste ein 16-jähriges Mädchen aus Kenia unerlaubt nach Deutschland.

Im Bahnhof Gießen wurde das Mädchen letzten Samstag von der Bundespolizei ohne Einreisedokumente aufgegriffen. Wie die junge Kenianerin der Bundespolizei sagte, habe sie den etwa 40- bis 45-jährigen Europäer in Ihrer Heimat getroffen.

Etwa einen Monat hätten Sie zusammen in dessen Wohnung in Kenia gelebt.

Der Schleuser soll mittelgroß gewesen sein und kurze, schwarzgraue Haare haben. Es gibt Hinweise, dass sich der Mann für seine Schleusertätigkeit durch sexuelle Handlungen entlohnen ließ.

Mit gefälschten Reisedokumenten ist sie zusammen mit dem Schleuser letzten Donnerstag vom Mombasa nach Frankfurt/Main geflogen. Nach einer Übernachtung in Frankfurt/Main fuhr sie dann allein weiter mit dem Zug nach Gießen.

Die 16-Jährige hat einen Asylantrag gestellt und wurde nach den polizeilichen Maßnahmen zur Hessischen Erstaufnahme¬einrichtung nach Gießen weitergeleitet.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel ermittelt wegen unerlaubter Einreise und Schleusung. Im Fokus der Ermittlungen steht jedoch der Schleuser.

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