BPOL-KS: Bundespolizei klärt auf! Drängeln gilt nicht!
Nord-, Ost- und Mittelhessen (ots) - Dass Zug fahren nicht gefährlich ist, wenn man sich an die Regeln hält, war heute die Kernbotschaft der eintägigen Präventionsaktion der Bundespolizeiinspektion Kassel.
"Mit 25 Bundespolizisten haben wir heute an verschiedenen Bahnhöfen in Nord-, Ost- und Mittelhessen rund 1800 Schüler erreicht und sie für die Gefahren des Bahnverkehrs sensibilisiert!", bilanziert Carsten Decker, Leiter der Bundespolizeiinspektion Kassel, den Einsatz seiner Beamten.
Die häufigsten Fehlverhalten sind verbotene Abkürzungen über die Gleise, Drängeln und Schubsen an der Bahnsteigkante bei einfahrenden Zügen sowie das Umlaufen geschlossener Schranken, so Decker weiter.
Züge haben einen Bremsweg über mehrere hundert Meter und können nicht ausweichen. Nicht alle Züge halten in Bahnhöfen. Wer bei einer Durchfahrt zu dicht an der Bahnsteigkante steht, kann durchaus mitgerissen und vom Zug erfasst werden.
Fehlverhalten haben wir heute nicht festgestellt. Lediglich in den Bahnhöfen Bebra und Hungen wurden zwei Schüler verwarnt als sie den verbotenen Weg über die Gleise nehmen wollten.
"Wenn wir heute Schüler und Erwachsene dazu gebracht haben, Zeit und Gedanken in die eigene Sicherheit zu investieren, dann haben wir viel erreicht!", sagt der Chef der Kasseler Bundespolizei.
An diesen Bahnhöfen waren die Bundespolizisten heute unterwegs: Bad Arolsen, Volkmarsen, Alheim Heinebach, Rotenburg, Vellmar-Osterberg/EKZ, Obersuhl, Immenhausen, Marburg, Hungen, Großenlüder, Haunetal-Neukirchen und Rönshausen.
Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kassel Pressesprecher Klaus Arend Telefon: 0561/81616 - 1011; Mobil: 0172/8101945 E-Mail: bpoli.kassel.presse@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de

