BPOL-F: Massive Verkehrsverstöße am Bahnübergang in Dreieich-Buchschlag

Dreieich-Buchschlag (ots) - Weil Verkehrsteilnehmer am Bahnübergang am Bahnhof Dreieich-Buchschlag immer wieder die rot zeigende Lichtzeichenanlage sowie sich schließende Schranken ignorieren, hat die Bundespolizei gemeinsam mit der Polizeistation Neu Isenburg Überwachungsmaßnahmen getroffen, um die nicht unerheblichen Verkehrsverstöße zu unterbinden.

Seit Ende August gingen bei der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main Hinweise von Anwohnern und der Deutschen Bahn AG ein, dass es am dortigen Bahnübergang zu massiven Verkehrsverstößen kommt.

Da ein Missachten der rot zeigenden Lichtzeichenanlage sowie das Umfahren der sich schließenden Bahnschranken, mit erheblichen Gefahren für die Verkehrsteilnehmer und den Zugverkehr verbunden ist, wurde durch die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main gemeinsam mit der Polizeistation Neu Isenburg inzwischen an mehreren Tagen der Verkehr über den Bahnübergang überwacht.

Hierbei wurde festgestellt, dass nicht nur Autofahrer sondern auch Radfahrer und Fußgänger die Verkehrsregeln an diesem Bahnübergang ignorieren.

Bei den Überwachungsmaßnahmen wurden inzwischen gegen mehrere Verkehrsteilnehmer Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass bei einem Missachten der Lichtzeichenanlage ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro, verbunden mit einem Monat Fahrverbot, droht. Ein Umfahren einer geschlossenen Bahnschranke wird mit 700 Euro und drei Monaten Fahrverbot geahndet. Fußgängern droht ein Bußgeld von 350 Euro. Neben dem Bußgeld können auch strafrechtliche Konsequenzen drohen. Sollte ein Zug durch einen Verkehrsteilnehmer zu einer Notbremsung gezwungen werden, so wird seitens der Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Seitens der Bundespolizei und der Hessischen Landespolizei wird es auch in den nächsten Tagen und Wochen zur Überwachung des Bahnüberganges kommen.

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Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main
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Ralf Stroeher
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