BPOL-F: Vom ICE direkt in die Zelle

Frankfurt am Main (ots) - Für einen 68-jährigen Mann aus Nauen/Havelland endete die Reise am Mittwoch, um 08.00 Uhr, im Hauptbahnhof Frankfurt am Main, als er von Beamten der Bundespolizei in Gewahrsam genommen wurde und den Rest des Tages in einer Zelle verbringen musste. Der Zugchef des ICE 373 hatte die Bundespolizei um Hilfe gebeten, da sich im Zug eine volltrunkene Person befinden würde, die bereits Mitreisende belästigt und das Zugpersonal beleidigt hätte.

Nach Ankunft im Hauptbahnhof schloss der Zugchef den Mann von der Weiterfahrt aus. Da er nicht mehr in der Lage war den Zug ohne fremde Hilfe zu verlassen, nahmen ihn die Beamten in Gewahrsam und brachten ihn mit einiger Mühe zur Wache.

Nachdem dort bei ihm eine Atemalkoholkonzentration von 2,9 Promille festgestellt wurde, durfte er seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen.

Erst als der ordentliche Promillewert reduziert war und er wieder Herr seiner Sinne war, durfte er die Wache verlassen.

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