POL-HH: 050305-1. Versammlungen in Hmb.-Harburg und in der Hamburger Innenstadt friedlich verlaufen
Hamburg (ots) - Zeit: 05.03.2005, 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr in Hmb.-Harburg und 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr in Hmb.-Innenstadt/Sternschanze
Ein Veranstalter aus dem rechten Spektrum führte heute mit etwa 50 Teilnehmern eine stationäre Versammlung in der Lauterbachstraße in Hmb.-Harburg durch. Es fanden sich bis zu 150 Gegendemonstranten ein, die unter dem Tenor "Gegen Rechtextremismus" eine Versammlung auf der Freifläche Harburger Ring angemeldet hatten. Abgesehen von vereinzelten Schneeball -und Flaschenwürfen verliefen die Veranstaltungen störungsfrei, weil starke Polizeikräfte ein Aufeinandertreffen der politischen Gegner verhindern konnten.
Eine Initiative für den Erhalt des Wasserturms hatte einen Aufzug angemeldet, der vom Gänsemarkt in der Hamburger Innenstadt über die Ost-West-Straße, den Sievekingsplatz bis zur Sternschanze führte. Der Aufzug setzte sich um 15.45 Uhr in Bewegung und wuchs im Verlauf des Marsches bis auf 1.000 Versammlungsteilnehmer an und wurde von starken Polizeikräften begleitet.
Im Bereich Feldstraße musste der Zug aufgestoppt werden, weil Versammlungsteilnehmer von der angemeldeten Marschroute abweichen wollten. Nach Angriffen auf Polizeibeamte gab es einen kurzen Schlagstockeinsatz seitens der Polizei. Gleichzeitig konnte eine Person, die Polizeibeamte mit einer Gotcha-Pistole bedroht hatte, vorläufig festgenommen werden.
Gegen 17.40 Uhr erreichte der Aufzug den Endkundgebungsort S-Bahn Sternschanze. Hier kam es zu einer weiteren vorläufigen Festnahme eines 33-jährigen Versammlungsteilnehmers, der von Polizeibeamten als Tatverdächtiger einer vorher begangenen Sachbeschädigung wiedererkannt worden war. Gegen 18.00 Uhr waren nur noch wenige Versammlungsteilnehmer vor Ort.
Die Hamburger Polizei, die neben diesen Einsätzen auch noch Maßnahmen für das Bundesligaspiel HSV-Leverkusen treffen musste, erhielt Unterstützung von den Polizeien aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Es waren rund 2.000 Beamte im Einsatz.
Sw.
ots Originaltext: Polizei Hamburg
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=6337
Rückfragen bitte an:
Polizei Hamburg
Polizeipressestelle, PÖA 1
Ulrike Sweden
Telefon: 040/4286-56210
Fax: 040/4286-56219
polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
www.polizei.hamburg.de
