POL-HH: 120224-1. 67-jährige Frau nach Verdacht der versuchten Brandstiftung an Kraftfahrzeugen vorläufig festgenommen

Hamburg (ots) - Tatzeit: 23.02.2012, 20:55 Uhr

Tatort: Hamburg-Allermöhe, von-Moltke-Bogen

Beamte des Polizeikommissariates 43 haben eine 67-jährige Hamburgerin wegen des Verdachts der versuchten Brandstiftung vorläufig festgenommen. Brandermittler der Zentraldirektion (ZD 64) setzten die Ermittlungen fort.

Anwohner hatten die Frau dabei beobachtet, wie sie eine Flüssigkeit über einen VW Passat und einen Daimler Chrysler schüttete und diese entzündete. Die Zeugen verständigten die Polizei und beobachten weiter, wie die Tatverdächtige in ein Haus im von-Moltke-Bogen verschwand.

Als die Einsatzkräfte den Tatort erreichten, waren an den Fahrzeugen keine offenen Flammen erkennbar, da das Feuer bereits von alleine erloschen war. Ermittlungen ergaben Hinweise auf Nachbarschaftsstreitigkeiten, an denen die 67-jährige Frau beteiligt sein soll. Die Beamten suchten die 67-Jährige in ihrer Wohnung auf. Ihr Erscheinungsbild stimmte mit der von den Zeugen abgegebenen Personenbeschreibung überein. In der Wohnung stellten die Beamten Beweismittel wie Brandmittel und Kleidungsstücke sicher. Die Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen.

Kriminalbeamte führten die 67-Jährige, die keine Angaben machte, der Haftabteilung des Amtsgerichts zu.

Die Ermittler prüfen zurzeit, ob die Beschuldigte für vier weitere Brandstiftungen, die auf gleiche Art und Weise begangen wurden, als Täterin in Betracht kommt.

Neben dieser Tat fahndet die Polizei mit einer Videosequenz nach einem Täter, der am 09.11.2011 um 03:40 Uhr in der Hamburger Innenstadt, Dammtorwall, einen vier Jahre alten VW Passat Kombi in Brand gesetzt hat.

Siehe: http://ots.de/kemC7 (Format .mp4) http://ots.de/DamP6 (Format .flv)

Die Ermittler fragen:

   -	Wer kann Angaben zum Täter oder seiner Kleidung machen? 

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, ist weiterhin eine Belohnung von bis zu 20.000 Euro ausgesetzt.

Hinweise nimmt die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter Tel. 4286-56789 entgegen.

Sch.

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