POL-HH: 100207-3. Erfolgreiche Zivilfahnder der Davidwache - zwei Festnahmen wegen Raubes und mehrfachen Taschendiebstahls in nur zwei Stunden

    Hamburg (ots) - Tatzeiten: 06.02.2010, 01.20 Uhr und 03.10 Uhr Tatorte: Hamburg-St.Pauli, Hein-Hoyer-Straße/Seiler Straße und Hamburg-St.Pauli, Hamburger Berg (Lokal)

    Innerhalb von knapp zwei Stunden gelangen Zivilfahndern der Davidwache zwei erfolgreiche Zugriffe, die zur Aufklärung eines Raubes und mehrerer Taschendiebstähle führten.

    Fall 1: Zunächst wurde ein 24-Jähriger beim Kiezbummel durch einen 20-jährigen Mann beraubt, den er kurz zuvor kennen gelernt hatte. Die Männer hatten verschiedene Lokale besucht, wobei der spätere Täter in Erfahrung bringen konnte, dass der 24-Jährige zuvor Bargeld von seinem Konto abgehoben hatte. Der 20-jährige Tatverdächtige schlug dem Geschädigten gegen den Kopf und raubte dessen Portemonnaie mit Bargeld. Auf die anschließende Flucht des Tatverdächtigen wurden Zivilfahnder der Davidwache aufmerksam und konnten den Beschuldigten nach kurzer Verfolgung festnehmen.

    Der 20-jährige Beschuldigte wurde erkennungsdienstlich behandelt und mangels Haftgründen entlassen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Dem Geschädigten konnte die Geldbörse ausgehändigt werden.

    Fall 2: Keine zwei Stunden später bemerkten Zivilfahnder einen 19-jährigen Libanesen, der in einem Lokal am Hamburger Berg eine 26-jährige Frau und weitere Gäste beim Tanzen anrempelte. Der 19-Jährige öffnete während des Tanzens die Umhängehandtasche der 26-jährigen Frau und entwendete deren Geldbörse und Handy. Zivilfahnder beobachteten den Tatverdächtigen, verfolgten ihn anschließend in die Toilettenräume, wo der Mann das Diebesgut sichtete. Dabei wurde er festgenommen. Bei seiner Durchsuchung wurde das Diebesgut sowie zwei weitere Mobiltelefone sichergestellt. Eins dieser Mobiltelefone konnte bereits einem weiteren Taschendiebstahl aus dieser Nacht zugeordnet werden.

    Gegen den 19-Järigen wurden Strafverfahren eingeleitet. Er wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung mangels Haftgründen entlassen. Die 26-jährige Geschädigte bemerkte das kurzzeitige Fehlen ihrer Sachen erst, als die Zivilfahnder sie darauf aufmerksam machten.

    Me.


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